„Apfelzeit“ – fächerübergreifendes Projekt der 7gy

„Darf ich auch einen Apfel essen, Frau Breyer?“ … Im Kunstunterricht schlichen Jungs und Mädchen einer nach dem anderen um die Apfelkiste hinten im Klassenzimmer herum, nahmen sich eine Frucht und bissen herzhaft hinein. Der Duft der frischen Äpfel direkt aus den Gärten verschiedener Klassenkameraden war aber auch zu lecker! Dazu noch alles bio, ist doch klar.

Beim Thema „Gesunde Ernährung“ hatten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse des Gymnasiums der LUKAS Schule den Wunsch geäußert, dazu ein Projekt zu machen und das irgendwie mit einem Verkauf in der Schule zu verbinden, natürlich als Schülerfirma. Ihre Fach- und Klassenlehrerin Martina Selle fand das gut, die Schüler holten die Co-Klassenleiterin Monika Breyer mit ins Boot und schon war die Idee mit der „Apfelzeit“ geboren: Alle Schülerinnen und Schüler wollten zu Hause und bei Bekannten nach Äpfeln fragen, Apfelsaft pressen lassen und ihn dann in der Schule verkaufen. Gesagt, getan.

An einem Donnerstagnachmittag holte man Kisten und Körbe voll mit Äpfeln, die im Keller der Schule zwischengelagert worden waren, herauf, lud drei Autos voll und fuhr zur mobilen Mosterei „Saft-Express“ nach Dimhausen bei Bassum. Nach kurzen Erklärungen durch den freundlichen Moster ging es los. Nele, Elise und Lena Maire luden die Äpfel behutsam auf ein kleines Förderband, diese wurden dann zerkleinert und schließlich gepresst. Auch Tim, Luca und Marc K. und Marc R. packten mit an. Schon bald konnte der Saft durch Erhitzen steril und haltbar gemacht und dann in Flaschen oder Plastikcontainer mit Zapfhahn abgefüllt werden. Die große Menge der vielen verschiedenen süßen, mürben oder saftigen Äpfel ergab am Ende genau 216 Liter naturtrüben Saft!

Später dann plante die Klasse ihren ersten Verkauf, entwarf im Kunstunterricht ein Logo für die „Apfelzeit“ und gestaltete Werbeplakate.

Viel Applaus für den Nikolaus Rap

MuT-AG der LUKAS Schule gestaltete stimmungsvolle Weihnachtsfeiern

Auch diesmal kamen die kleinen und großen Schauspieler und Sänger der Musical AG nicht ohne eine Zugabe von der Bühne – der mitreißende Nikolaus Rap der Grundschulkinder hatte es dem begeisterten Publikum angetan. Als kurz vorher von allen Seiten Kinder und Jugendliche auf die Bühne gelaufen waren, um gemeinsam den nachdenklichen Schluss Song zu singen, wurde es noch einmal deutlich: ca. 30 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur zehnten Klasse der LUKAS Schule gaben auch in dieser neuesten Produktion ihr Bestes, um in einem beeindruckenden Miteinander ihr Publikum zu erfreuen und auf die Weihnachtszeit einzustimmen. „Gott will uns bewegen Gutes zu tun, gemeinsam kommen wir ans Ziel“, gaben sie den zuschauenden Mitschülern, Eltern, Geschwistern, Lehrern sowie Freunden der LUKAS Schule mit auf den Weg.

In einer winterlich verschneiten Altstadtstraße mit Blick auf die Kirche – wieder eine malerische Impression voller Atmosphäre von Reinhold Contzen – treffen sich Kinder und Jugendliche und sprechen über den bevorstehenden Nikolaustag. Einige lehnen diesen Tag als zu kommerziell ab, andere finden ihn schön, vor allem für kleinere Kinder. Im gemütlichen Café am Markt beschließen sie der netten Wirtin beim Vorbereiten und Verteilen der Nikolausgeschenke zu helfen und im Internet der Frage nachzugehen „Nikolaus! Wer ist das denn?“ Durch eine Zeitreise (mit einer Bildershow auf der Leinwand deutlich gemacht) lernen sie in der antiken Türkei den berühmten Bischof von Myra kennen, sehen die bedrückte Stimmung unter den verfolgten Christusanhängern und erleben, wie Nikolaus einem verarmten Nachbarn durch Geschenke hilft.

Bei ihrer Recherche über die alten Legenden werden die Jugendlichen immer wieder von den kessen kleinen Mädchen aus der Nachbarschaft gestört, die eine ganz neuzeitliche Freude an stimmungsvollen alten Gedichten, ihrem flotten Nikolaus Rap und den kleinen Geschenken haben, die sie erhalten.

Die Besucher des Musicals freuten sich über die perfekt einstudierten Songs, das gefühlvolle Solo von Kira, die frechen und lustigen Dialoge und die große Spielfreude der jungen Darstellerinnen und Darsteller. Die Eltern der LUKAS Schule hatten wundervolle Kuchen und Torten gespendet und so blieb man noch ein bisschen zum Kaffeetrinken und zu angeregten Gesprächen zusammen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne und viele fleißige Helfer für die schönen Nachmittage.

„Zwischen Himmel und Hölle“

Reformationsgottesdienst der 8. Klassen 2011

„Wenn das Leben gerade mal besonders schön ist, sagen wir: ‘Das ist der Himmel auf Erden!’ und wenn es besonders schlimm ist ‚Das ist die Hölle auf Erden.‘“, sagte Franziska. Lara nickte und entgegnete: „Stimmt! Ein Leben voller Liebe zum Beispiel ist der Himmel auf Erden. Ein Leben voller Hass, Gewalt und Niederlagen aber ist doch eher die Hölle!“ Die beiden Achtklässlerinnen der LUKAS Schule warfen einen Stein auf das alte Hüpfspiel „Himmel und Hölle“. Sie hatten es auf einen Karton gemalt und auf dem Fußboden der Kirche ausgebreitet. Dabei unterhielten sie sich.

Zu ihrem Schülergottesdienst hatten die Achtklässler ihre Mitschüler aus den 7. Klassen der LUKAS Schule eingeladen. Dazu hatte die 8rs Einladungsplakate gestaltet und im Schulgebäude aufgehängt. Im Gottesdienst ging es darum, dass uns Himmel und Hölle gar nicht so fremd und fern sind, weil wir sie immer wieder in unserem Alltag finden können. Auf die kleine Spielszene zur Einstimmung auf den Gottesdienst, folgten Klage und Lob. Schülerinnen und Schüler der 8rs trugen Klagen vor über Einsamkeit, Mobbing, schlechte Nachrichten, den Tod lieber Menschen und Krieg und Gewalt. Und alle beteten: “Herr, erbarme dich.” Erinnerungen an warmes Sonnenlicht nach einer dunklen Nacht, die Umarmung von Freunden, eine gute Note nach fleißigem Lernen lassen uns Gott loben. Unterstützt von allen Mitschülern sang die 8rs nun das Lied „Ich lobe meinen Gott“, begleitet von Alexander am Klavier.

Im Anschluss spielten Schüler der 8gy ein Anspiel, in dem der Reformator Martin Luther in den Jugendräumen einer heutigen Kirchengemeinde auftaucht, sich die Sorgen und Nöte der Jugendlichen dort anhört und sie ermutigt, sich gegenseitig zu unterstützen und Gott zu vertrauen. Andere Schüler trugen dann die Fürbitten vor und knoteten kleine Zettel mit den Wörtern Vertrauen, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Hoffnung und Kirche an die Schnur eines mit Gas gefüllten goldenen Luftballons, dazu sangen alle „Der Himmel geht über allen auf“. Schön war es, als der Ballon anschließend bis fast unter die Decke des Kirchenschiffes aufstieg und die Bitten mit „zum Himmel“ nahm.

Im Religionsunterricht hatten die Achtklässler der Realschule und des Gymnasiums lange für diesen Gottesdienst geübt. Das hatte sich gelohnt, denn alles klappte sehr gut. Die LUKAS Schule dankt der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar für die Möglichkeit, die Kirche zu nutzen.

Die Krönung Otto des Großen in der 7gy

Jubelnd hob das Volk die rechte Hand, blickte zum Himmel und rief laut: „Lang lebe der König!“ Während der Krönungsfeierlichkeiten Otto des Großen war im Klassenzimmer der 7gy des Gymnasiums der LUKAS Schule richtig ausgelassene Stimmung. Mit seinen begeisterten Rufen stimmte das Volk in Gestalt der Klassenkameraden der Krönung zu und König Otto der Große alias Maximilian bestieg den Thron, ausgestattet mit den Insignien der Macht.

Im Geschichtsunterricht  begingen die Schülerinnen und Schüler diesen feierlichen Festakt, nachdem sie zum Thema „Herrschaftszeichen und -symbole im Mittelalter“ eine Quelle interpretiert hatten, in der es um die weltliche und geistliche Erhebung bei der Krönung ging. Als ihre Lehrerin vorschlug, ein Rollenspiel aufzuführen, das vor Jahren ihre Schulkameradin Sarai mal zu diesem Thema geschrieben hatte, waren sie sofort Feuer und Flamme.

Zu Beginn setzte sich Otto auf den Thron und nahm die Huldigung und die Treuegelübde der Herzöge und Adeligen entgegen. Im Jahr 936 war dies in Aachen in der Säulenhalle der Basilika geschehen. Daraufhin verlagerten sich die Festlichkeiten in die Kirche, wo der Erzbischof die Zustimmung des Volkes einholte. Anschließend ging er mit Otto dem Großen zum Altar und stattete ihn mit den Herrschaftszeichen aus: „Nimm dieses Schwert und vertreibe alle Feinde Christi, da dir durch göttliche Vollmacht alle Gewalt im ganzen Frankenreich gegeben ist. Zur festen Sicherung des Friedens für alle Christen.“ Der König erhielt weiterhin den Mantel mit Spangen als Zeichen für Glaubenseifer. Mit Stab und Zepter sollte er die Untertanen in väterlicher Zucht halten und stellvertretend für die göttliche Barmherzigkeit  die Witwen und Waisen versorgen. Dann nahm Bischof Marc das heilige Öl, salbte Maximilian und setzte ihm die goldene Krone auf.

Für die Klasse wurde das geschichtliche Ereignis ganz lebendig, denn Marc als Erzbischof Hildebert von Mainz bewegte sich langsam und würdevoll als er die Insignien überreichte und seinem Klassenkameraden die Krone aufsetzte. Max gefiel seine Rolle als König sehr gut. Er wollte am liebsten gar nicht wieder runter von seinem Thron auf dem Lehrertisch. Zum anschließenden Festmahl gab es dann nur Pausenbrot – aber das machte eigentlich gar nichts.

Mädchen konstruierten Siegerauto

Papierautorennen im Fach „Technik und Entwickeln“ an der LUKAS Schule

“Meine Damen und Herren, starten Sie Ihre Motoren!”, forderte Kathrin Kühn die Klasse auf. Die Mädchen und Jungen der siebten Realschulklasse der LUKAS Schule standen aufgeregt an der schrägen Rampe aus einer Sperrholzplatte und beobachten, wie ihre selbst konstruierten Autos anfingen zu rollen. Zwei Wagen erreichten unter dem Jubel ihrer Konstrukteure das Ziel: der Oldtimer und der aerodynamische Rennwagen.

Das  „Papierautorennen“ ist das erste Projekt im Wahlpflichtfach „Technik und Entwickeln“, das die Schüler in der 7. Klasse durchführen. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für technische Konstruktionen. Zu Beginn formulierte Diplom-Ingenieurin Kathrin Kühn, die die Kinder in diesem Fach an der LUKAS Schule unterrichtet, die Aufgabenstellung: „Eure Aufgabe ist es, ein Rennauto zu entwickeln, das beim Papierautorennen teilnehmen kann. Euer Auto muss so gebaut sein, dass es eine Rampe hinunter in einen vorgezeichneten Kreis fahren kann. Ihr bekommt für den Bau des Autos ein Stück Papier A4, einen Pappbogen, Tesafilm und Kleber. Und ihr bekommt zwei Doppelstunden für den Bau.“

In der Ideensammlung stellten die Schüler schnell fest, dass Papier als vorgegebenes Material einige knifflige Probleme aufwarf. Wie sollte man die Achsen herstellen? Und was war mit den Rädern? Natürlich sollten auch die Prinzipien der Aerodynamik und die Gesetzmäßigkeiten von Kraft, Bewegung und Energieumsatz berücksichtigt werden. Während für die Lehrerin das Anwenden von Problemlösungsstrategien ebenso wie kritisches Denken und die Zusammenarbeit im Team wichtig waren, wollten die LUKAS Schüler natürlich nicht zuletzt ein Auto mit möglichst coolem Aussehen bauen!

Lena und Jennifer berichten von ihrer Arbeit: „Unsere Gruppe baute einen Oldtimer. Für eine bessere Stabilität nahmen wir die Restpappe und füllten das Auto damit auf. Wir achteten sehr auf stabiles Fahrverhalten, Design und Teamarbeit. Unser Ziel war, dass das Auto die Rampe hinunter bis in den Kreis fährt.“ Die Lehrerin äußerte sich zufrieden über den Fortgang der Arbeiten in den verschiedenen Gruppen, denn es wurde deutlich, dass die Fehlersuche im Konstruktionsprozess viel Raum einnimmt und dass man experimentieren muss, um ein Problem zu lösen. Sie sagt: „Ich fand die Mädchengruppe sehr straff durchorganisiert hinsichtlich der Aufgabenteilung (nachdem sie sich über die Lösung im Klaren waren). Für diese Gruppe war Teamarbeit das große Ziel und ein schickes Auto.
Die zweite Siegergruppe stand ständig vor Problemen, die sie aber hervorragend gemeistert haben. Ziel dieser Gruppe war ein besonderes Auto mit breiten Reifen und schon etwas aerodynamisch.“

Zum Abschluss der Arbeiten am Projekt „Papierautorennen“ im Fach „Technik und Entwickeln“ an der LUKAS Schule beurteilten sich die Schüler gegenseitig. Dabei waren sie zum Erstaunen der Lehrerin kritischer als erwartet. „Insgesamt hat uns das Projekt sehr viel Spaß gemacht“, meinen Lena und Jennifer. Die anderen Schüler der Klasse nicken zustimmend. Ach so, wollen Sie noch wissen, wie das Achsenproblem gelöst wurde? Man musste das A4-Blatt ganz straff rollen und mit Klebefilm festigen.

 

Fahrradschlauch flicken im Deutschunterricht

Gar nicht so einfach, den aufgepumpten Fahrradschlauch geschickt in das Wasser im kleinen Eimer zu halten, ihn zu drehen und das winzige Loch zu suchen. Schließlich aber sehen Fee und Anna die kleinen Luftblasen aufsteigen und markieren schnell die Stelle mit dem Kugelschreiber. Geschafft! Ein Lächeln huscht über die konzentrierten Gesichter der Mädchen. Eine ungewöhnliche Deutschstunde? Nein, gar nicht – finden die Kinder.

Das Thema im Deutschunterricht der 6. Klasse der LUKAS Realschule war die Vorgangsbeschreibung. Wie man eine solche Vorgangsbeschreibung schreibt, hatten die Schülerinnen und Schüler bereits theoretisch gelernt. Nun sollten sie ihr Wissen praktisch umsetzten. Dafür wollten alle gerne mal ausprobieren, wie man einen Fahrradreifen flickt. Zunächst wurde geklärt, welcher Schaden vorhanden war und welche Werkzeuge man für die Aktion brauchte. Dann wollten alle ihr Können erproben. Der Versuch, das Loch im Schlauch zu finden, musste öfter wiederholt werden. Aber das gehört dazu. Es sieht immer leichter aus, als es ist.

Schließlich schafften es die Schüler gemeinsam, das Loch im Schlauch zu flicken und den Reifen wieder zusammen zu bauen. Stolz stellten sie ihr fertiges Werk dann vor und betrachteten es. „Cool“, fanden sie die Aktion. Und die Vorgangsbeschreibungen seien anschließend gut geworden, so ihre Lehrerin später.

Kuchenzelt der 8 und 9gy auf dem Oktoberfest in Bassum

Der Wetterbericht hatte einen verregneten Sonntag vorhergesagt und in den Tagen zuvor war es teilweise recht stürmisch gewesen. Scheinbar hatten die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse des Gymnasiums einen guten Draht nach oben, denn die Sonne schien noch einmal aus einem vergleichsweise freundlichen Himmel auf ihr Kuchenzelt auf dem Bassumer Oktoberfest und lockte viele Besucher zum Bummel über die Bahnhofstraße.

Die Schüler arbeiteten in vier Schichten, unterstützt von ihren Lehrerinnen und ein paar Eltern. Zunächst wurde das Zelt aufgestellt und mit Blumen und Fotos aus dem Schulleben geschmückt, dann wurden Kaffee und Torten für die erwarteten Gäste bereit gestellt. Ja, Torten! Schokotorte neben Käsesahne, Schwarzwälder Kirsch und Karamell, Himbeer und Rote Grütze, Apfeltorte neben Butterkrem und Baumkuchentorte … unmöglich die vielen leckeren Sorten aufzuzählen! Vielen Dank an die fleißigen Schüler und Eltern, die alles selbst gebacken und gespendet hatten.

Nach einem zögerlichen Beginn brummte es nur so im Zelt und die LUKAS Schüler hatten viele Kaffeegäste und alle Hände voll zu tun. Ziel der Aktion war es, selbst einen finanziellen Beitrag für eine Klassenfahrt zu erarbeiten. Viele wollen am liebsten nach London fahren. Zusätzlich gab es einen Infotisch, an dem die Gäste mehr über die Schule und die nächsten Infoabende erfahren konnten. Allen Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern herzlichen Dank für ihr Engagement!

Erntedank 2011 in der Grundschule

Zu ihrer Feier des Erntedankfestes begrüßen sich die Kinder mit dem fröhlichen Lied „Sali bonani“, einem Begrüßungslied aus Simbabwe. Ihr Gesang wird begleitet vom hellen Klang der Djembe-Trommel. Danach legen sie ihre mitgebrachten Gaben auf dem festlichen geschmückten Tisch ab: grüne Äpfel, gelbe Birnen, zwei Kürbisse, Möhren, Maiskolben und sogar eine Ananas haben die Kinder mitgebracht. Heute wollen sie Gott „Danke“ sagen.

Die diesjährige Erntedankfeier findet im Klassenraum der vierten Klasse statt. Die Kinder finden es schön, dass ihre Lehrerinnen sie mit Trommel und E-Piano beim Singen begleiten. Herr Heffter, der Schulleiter, erzählt den Kindern eine Geschichte davon, wie Menschen nach einer Naturkatastrophe erfahren, dass sie auch für Weniges dankbar sein können. Die Erntedankkerzen werden angezündet. Dann tragen die Kinder der ersten bis vierten Klasse Gebete vor. Hinter dem Gabentisch steht eine geschmückte Erntekrone, die die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse in der Kreativ-AG von Frau Döpkens hergestellt haben. Dazu haben die Kinder geschickt ein Drahtgestell mit Heu umwickelt. Das war gar nicht so leicht!

Die Feier schließt mit dem Lied “Gott, dafür würde ich dir danke sagen“. Anschließend schauen sich die Kinder noch einmal ganz genau die verschiedenen Früchte und Blumen an.

Erntedankgottesdienst

Als erstes haben wir am Donnerstag, den 06.10.11, die Erntewagen geschmückt. Am Freitag, dem 07.10.11, holten wir die beiden Erntewagen aus der Klasse und warteten auf die 5RS, 5GY und auf die 6GY, dann gingen wir los zur Kirche.

Als wir an der Kirche waren, haben wir erst einmal schöne Fotos von den Erntewagen gemacht. Dann gingen die 6. Klassen hinein und bereiteten sich auf den Gottesdienst vor. Nach 2 Minuten kamen die 5. Klassen hinein. Als die 5. Klassen drinnen waren und saßen spielte Frau Litzen die Eingangsmusik ab. Danach begrüßte Joshua aus der 6RS die 5. Klassen. Anschließend wurde das Erntegebet von Anna, Kim, Mara, Ole, Lukas, Jana und Finn vorgetragen, dann sangen wir das Lied „Danke, Herr, für diese Stunde“. Als wir mit dem Lied fertig waren, trugen Fee, Lukas, Moritz, Amrei, Jasmin, Marcel und Bennet das Psalmgebet vor. Dann sangen wir das Lied „Vergiss nicht zu danken“. Nun trug die 6GY ein Anspiel vor.

Anschließend sangen wir das Lied „Halleluja, preiset den Herrn“. Dann trug die 6GY das Fürbittengebet vor. Als nächstes standen wir auf und trugen das Vater Unser mit Bewegungen vor. Jetzt trugen Frau Litzen, Jana und Ole den Schlusssegen vor. Silas, der übrigens auch die Lieder begleitet hat, spielte die Schlussmusik. Nun gingen wir zurück in die Schule.

von Joshua, Finn, Ole (6RS)

 

Der Erntedankgottesdienst der Klassen 6RS & 6GY der Lukasschule

Vor der ersten Schulstunde hatten fast alle aus der 6RS Bauchkribbeln. Als wir dann aber mit den geschmückten Bollerwagen auf dem Schulhof standen, war alles gut. Wir gingen zur Kirche und als sich alle auf ihre Plätze begaben, ertönte die Eingangsmusik. Danach begrüßten sich alle mit einem Erntegebet. Nach dem Gebet sangen die Klassen das Lied: „Danke, Herr, für diese Stunde“. Dann kam das Psalmgebet der 6RS. Das Lied „Vergiss nicht zu danken“ war sehr toll.

Die 6GY spielte das Anspiel mit „give away“, da bekamen die 5. Klassen Bohnen geschenkt. Danach haben wir das Lied „Halleluja, preiset den Herrn“ gesungen. Das Fürbittengebet war sehr gut auswendig gelernt. Nach dem Vater Unser mit Bewegungen kam der Schlusssegen. Die Schlussmusik spielte Silas aus der 9GY. Zuletzt gingen wir zurück zur Schule.

von Fee Alana (6RS)

Stufe für Stufe zum richtigen Schreiben und Lesen in der LUKAS Grundschule

„Auch wenn ich es schon oft miterlebt habe, bleibt es für mich absolut faszinierend zu sehen, wie Kinder Lesen und Schreiben lernen“, sagt Gabriele Selle-Drews, Lehrerin an der LUKAS Schule, lächelnd. Eltern wundern sich oft über die Wörter, die ihre Kinder da zu Papier bringen: Vielleicht werden wichtige Buchstaben in einem Wort weggelassen und dann steht da „Kml“ statt „Kamel“, manchmal werden auch ähnlich klingende Laute verwechselt wie t/d oder p/b und aus einem „Peter“ wird ein „Beter“. Ist ein Kind langfristig nicht in der Lage, diese Schwierigkeiten zu überwinden, deutet dies darauf hin, dass es beim Schreiblernprozess zusätzliche Förderung benötigt, erklärt die Lehrerin.

Seit Schuljahresbeginn ist Gabriele Selle-Drews als Förderlehrerin an der LUKAS Grundschule eingesetzt. Sie hat sich darauf spezialisiert, Kinder zu unterstützen, die Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb haben – oft unter dem Begriff Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) zusammengefasst.  Sie sorgt dafür, dass auch an der LUKAS Grundschule weiterhin Kinder spezielle zusätzliche Lernangebote und mehr Zeit bekommen, um ihre Fähigkeiten beim Schreiben Schritt für Schritt zu verbessern. Das Problem mit dem „Kml“ löst sie mit einer anschaulichen Erklärung, denn oft ist ein Kind ganz erstaunt, dass die Erwachsenen sein Wort nicht lesen können. „Ich erkläre den Kindern, dass jedes Wort aus Silbenbooten besteht. Kein Boot fährt ohne Kapitän. Die Kapitäne in den Silbenbooten sind die Selbstlaute. Fehlt der Selbstlaut in einem Boot, muss sich das Kind das Wort nochmals anschauen“, so die Lehrerin.

Bevor es mit den zusätzlichen Lernangeboten losgeht, werden zunächst alle Kinder in der Grundschule mit einem speziell entwickelten Test überprüft, um herauszufinden, auf welcher Entwicklungsstufe sie sich im Schreiblernprozess befinden. Für Kinder ist es nämlich gar nicht so einfach wie es scheint, den unaufhörlichen Klangstrom der gesprochenen Sprache in Wörter, Silben und letztendlich in Laute zu zerteilen. In der ersten Stufe geht es daher um die sogenannte „phonologische Bewusstheit“. „Ein Hund namens Asco hört, dass jemand aus der Küche ruft: ‚Wo ist der Tabasco?‘ Asco rennt in die Küche, weil er seinen Namen gehört hat. So funktioniert phonologische Bewusstheit“, verdeutlicht die Lehrerin. Als zweite Stufe folgt dann die „alphabetische Strategie“, in der es um lautgetreues Schreiben geht und so fort. „Es ist wichtig, ein Kind zunächst auf der Stufe üben und Sicherheit gewinnen zu lassen, auf der sich die Probleme befinden. So macht es etwa wenig Sinn Rechtschreibregeln zu üben, wenn das lautgetreue Schreiben noch nicht sicher beherrscht wird“, erklärt Gabriele Selle-Drews.

Auch an der LUKAS Grundschule findet die Schreiblernförderung prozessbegleitend in enger Abstimmung mit der Fachlehrkraft statt. Im zusätzlichen Unterricht wird u.a. mit sogenannten Lük-Kästen, einem bewährten Freiarbeitsmaterial, gearbeitet. Dabei legen die Kinder zu einem Übungsschwerpunkt, z. B. „Welches Wort klingt am Anfang anders?“, Plastikplättchen in einen flachen Kasten und können nach Abschluss der Arbeit selbst kontrollieren, ob sie alles richtig gemacht haben. Das Üben mit diesem Material hat so viele spielerische Elemente, dass die Kinder mit hoher Motivation und Freude an die Arbeit gehen. Außerdem arbeiten die Schüler in der LUKAS Grundschule mit den Rekas-Rechtschreibkarten, einem System, das Wortmaterial auf allen Stufen des Schreiblernprozesses zur Verfügung stellt. „Natürlich brauchen die Schüler für das selbstständige Arbeiten eine gewisse Einarbeitungsphase“, meint Gabriele Selle-Drews, „aber wenn sie dann später fit sind und alleine so richtig loslegen, dann sehe ich das immer mit großer Freude!“