Siebtklässler feiern Weltgebetstag 2018 aus Surinam

Thema: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Aus dem kleinen südamerikanischen Land Surinam, mit seiner reichen tropischen Natur und seiner multikulturellen Gesellschaft stammte diesmal die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag, der in über 170 Ländern der Welt jedes Jahr im März ökumenisch vorbereitet und gefeiert wird. Er lud ein zum Staunen über Gottes Schöpfung.

Die Mädchen und Jungen der siebten Klassen hatten den Gottesdienst in ihrem Religionsunterricht bei Frau Litzen intensiv vorbereitet und feierten ihn gemeinsam mit den Mitschülerinnen und Mitschülern der eingeladenen 6. Klassen im Marktplatzbereich und den Klassenzimmern des unteren Clusters.

In der Begrüßung spielten alle das Spiel „Krokodil, Brüllaffe und Co“. Dabei wurden gemeinsam Tiere und andere wichtige Dinge aus Surinam vorgespielt. Die Lesung der Schöpfungsgeschichte wurde unterstützt durch zusammengelegte Puzzleteile, die die Mitte ergänzten. Im Anschluss gab es noch Stationen unter dem Motto „Gottes Schöpfung mit allen Sinnen erleben.“ Hier gab es exotische Gerüche, die Schüler konnten mit ihren Füßen einen ungewohnten Untergrund erfühlen, an der Saftbar gab es Kokosnussmilch und Ananassaft zu kosten. In geheimnisvollen Fühlboxen konnte man versuchen Gegenstände zu erfühlen, es gab Aufgaben zum Sehen und Hören. Die Mädchen und Jungen waren beim Präsentieren und Mitmachen sehr engagiert und super fröhlich dabei und entdeckten miteinander die wunderbare Schöpfung, die wir staunend und dankbar erleben können. Zur Erinnerung gab es für alle ein Armband.

Für die mitreißende Musik sorgten Herr Predescu, Herr Westerworth und Herr Bierhake. Alles zusammen ein wirklich gelungener Gottesdienst.

(Fotos von Frau Greilich)

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Ostergottesdienst 2018 in der LUKAS Grundschule

…und wieder war es ein Ereignis für die einen, nämlich die vierte Klasse, zum letzten Mal und gleichzeitig für die erste Klasse zum ersten Mal: Unser singender Ostergottesdienst.

Um 11:20 Uhr marschierten alle Schülerinnen und Schüler samt ihren Lehrern nach Bassum in die bereits festlich geschmückte Katholische Kirche. Fleißige Hände von Müttern und Großmüttern hatten Tage und Wochen zuvor wieder Gospelkleider genäht und nun sind wir im Besitz von 84 Stück!!! Die Schule wächst und somit auch die Freude an den Gospelliedern.

Neben stillen Tönen wie „Sing Halleluja to the Lord“ erschallte auch wieder unser „O happy day“ – ganz alleine durch Joshua und Joy Maxime angeleitet. Die Eltern, Verwandten und Freunde, die so zahlreich zum Ostergottesdienst erschienen waren, sangen aus vollem Halse mit. So hat auch dieses Jahr wohl jeder wieder neu die Osternachricht in Lied und Wort für sich verstehen können.

Den Segen sangen wir uns zunächst alle selber zu mit dem Lied aus Psalm 139 „Von oben und von unten, von vorne und von hinten, hältst du deine Hand über mir, mein Gott, darum fürchte ich mich nicht!“

Und wie Peter, der ein leeres Ei nach vorne brachte und nicht vergessen hatte etwas hineinzutun, sondern verstanden hatte: Das Grab ist leer, Jesus ist doch auferstanden, deshalb ist unser Glaube auch lebendig… genauso eindrücklich führte die dritte Klasse die Ostergeschichte in einem Rollenspiel auf.

Wir danken euch ganz herzlich dafür!  In diesem Sinne: Allen gesegnete Ostern 2018! (K.P.)

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Besuch der didacta 2018 in Hannover

Kollegium informiert sich auf der Bildungsmesse

Das Kollegium der LUKAS Realschule und des LUKAS Gymnasiums nutzte den Besuch der Bildungsmesse didacta 2018 am 23.02.2018 in Hannover, um sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Bildungsmarkt zu informieren. Die Messe widmete sich dem lebenslangen Lernen und nahm speziell die Möglichkeiten der Digitalisierung in den Blick. Ausstellungen und Veranstaltungen widmeten sich vier Themenbereichen: Berufliche Bildung/Qualifizierung, didacta DIGITAL, frühe Bildung und Schule/Hochschule. Der Träger der LUKAS Bildungseinrichtungen übernahm sämtliche Kosten des Weiterbildungstages.

Ziel der Messe war es, die Debatte über die Chancen der Digitalisierung im Bildungsbereich anzustoßen. So sagte Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, Präsident des Didacta Verbandes der Bildungswirtschaft: “Neue Technologien verbessern die Bildungsqualität nicht automatisch. Die Bildung in der digitalen Welt gelingt nur, wenn die Technik der Pädagogik folgt. Wir brauchen deshalb eine konstruktiv-kritische Debatte über die Digitalisierung im Bildungsbereich.”

Im Vorfeld hatten sich die Kolleginnen und Kollegen zu angebotenen Veranstaltungen für ihren Fachbereich angemeldet und besuchten gezielt Foren und Informationsstände. Auf den großen Ständen der Schulbuchverlage informierten sie sich über das Angebot an Lehrbüchern und nutzen die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Beratern. Das riesige Angebot an Ständen lud auch zum Bummeln und Stöbern ein und so fanden sich so manche konkrete Anregungen und Ideen, die den Unterrichtsalltag und das Schulleben bereichern können. So geht etwa die Kooperation mit der Organisation telc, die Sprachenzertifikate anbietet, auf einen Kontakt auf der didacta 2015 in Hannover zurück.

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Gratulation unseren Preisträgern bei Jugend forscht 2018

LUKAS Realschüler und LUKAS Gymnasiasten erfolgreich beim Wettbewerb

Paul Keip aus der 9. Klasse des LUKAS Gymnasiums war mit seiner Grundlagenforschung für einen möglichst effektiven Autoantrieb im Bereich Chemie erfolgreich beim Jugend forscht Wettbewerb. „Jugend forscht“ nennt sich der Wettbewerb für die älteren Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre, in dem die Konkurrenz der erfahreneren Jungforscher anspruchsvoll ist. Mit dem 1. Preis errang er auch den Regionalsieg in seinem Bereich und qualifizierte sich für den Landeswettbewerb. Dieser wird am 13. und 14. März in Clausthal-Zellerfeld ausgetragen.

Levin Snorre, Schüler der 5. Klasse der LUKAS Realschule erhielt im Wettbewerb „Schüler experimentieren“, also dem für die jüngeren Schüler unter 14 Jahren, den 1. Preis im Bereich Biologie. Mit dem Regionalsieg qualifizierte er sich für den Landeswettbewerb Schüler experimentieren am 05. und 05. in Oldenburg.

Zum Landeswettbewerb nach Oldenburg werden auch unsere Regionalsieger bei Schüler experimentieren im Bereich Technik fahren. Lauri, Mats und Julian aus der 7. Klasse der LUKAS Realschule werden dort ihren Getränkeautomaten vorstellen, für den sie um Übrigen als absolute Gewinner noch einen Sonderpreis einheimsten.

Einen beachtlichen 3. Preis erreichte Sophie Oppelt aus der 7. Klasse des LUKAS Gymnasiums. Als Teilnehmerin aus der Jugend forscht AG hatte sie eine anspruchsvolle Forschungsarbeit zu Mikroplastik erstellt und wurde dabei bei ihrer bereits dritten Teilnahme am Wettbewerb wiederum mit einem Preis ausgezeichnet. Bei Ihrer Arbeit war sie von Frau Dr. Koch und Frau Kühn beraten worden.

Weitere Teilnehmer der LUKAS Schule erhielten zudem Sonderpreise. Fachlehrerin Kathrin Kühn, die die Siebtklässler im Wahlpflichtunterricht der Realschule betreut und gecoacht hatte, war voller Freude über die erfolgreichen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler und benachrichtigte gleich nach der Preisverleihung in Diepholz die Kolleginnen und Kollegen, die an diesem Nachmittag die Bildungsmesse didacta in Hannover besuchten, über das erfolgreiche Abschneiden der Mädchen und Jungen.

Auch die Schulleiterin der LUKAS Realschule und des LUKAS Gymnasiums Gabriele Wilk-Batram, die die Gruppe ebenfalls begleitet hatte, zeigte sich sehr stolz und zufrieden über das beachtliche Abschneiden der Schülerinnen und Schüler und sagte: „Es ist echt super mit drei Regionalsiegern, einem 3. Preis und einigen Sonderpreisen. Das heißt, dass die Arbeit für diejenigen weitergeht, die zu den Landeswettbewerben in Clausthal-Zellerfeld und in Oldenburg zugelassen sind. Es waren zwei ereignisreiche Tage. Super waren auch die vielen Gesprächsmöglichkeiten mit Schulleitern, Politikvertretern und Eltern.“

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Berlinexkursion der 12. Klasse

Vertiefung der Abiturthemen in Geschichte und Deutsch

Zur Veranschaulichung und Festigung von Abiturthemen ging Oberstufenkoordinatorin Frau Balkenhol vom 5. bis 7. Februar 2018 mit den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten der Klasse 12 auf eine Fahrt nach Berlin. In Geschichte betraf dies die Themen „Nationalstaatsbildung im Vergleich“ sowie „Mythen“ und in Deutsch betraf es das Thema „Literatur und Sprache um 1900“.

In Berlin besichtigte die Gruppe den Dom. Dort gibt es große Halbreliefs an der Außenwand, die ein heroisches Bild des Reformators Martin Luther im Kreise seiner Weggefährten zeigen. In der Kaiserzeit entstand um das 400. Reformationsjubiläum ein Luther-Mythos, der ihn zu einer Art Gründervater des Deutschen Reiches stilisierte.

Den Dom ließ Wilhelm II. bauen und verwirklichte damit den Plan, den schon sein Vater Friedrich III. gefasst hatte, dem aber das Geld für den Bau fehlte. Der Bau des Gotteshauses komplettierte das Gebäudeensemble von Schloss und Dom. Diese Gebäude unterstrichen die Bedeutung und den Herrschaftsanspruch des Kaisers sowie das Image einer Regentschaft „von Gottes Gnaden“.

Am neu entstehenden Stadtschloss, das wieder aufgebaut wird, thematisierte die Gruppe, wie die Repräsentation der Macht funktioniert, wenn man ein junges Kaiserreich ist. Hintergrund ist die Verlagerung der Macht von den Habsburgern, die bis dahin Europa beherrscht hatten, zu den Hohenzollern. Das Ziel war, Deutschland zu einen.

Bei einer Besichtigung der „Berliner Unterwelten“ ging es der Gruppe um das Thema der Mythen in Geschichte und Erinnerungskultur.

In der Alten Nationalgalerie erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung zu Gemälden aus dem 19. Jahrhundert. Hier ging es um Besonderheiten des „langen 19. Jahrhunderts“, die sich in den Gemälden und in der Literatur widerspiegeln.

Auf Einladung des MdB Axel Knoerig aus dem Landkreis Diepholz besuchte und besichtigte die Gruppe auch den Deutschen Bundestag.

 

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Klausurtagung der LUKAS Bildungseinrichtungen

Kennen lernen und intensive gemeinsame Arbeit

Vollgepackte 24 Stunden verbrachten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Kita, Grundschule, Realschule, Gymnasium und dem Dienstleistungszentrum gemeinsam mit dem Vorstand des Trägervereins Mitte Februar 2018 auf der ersten Klausurtagung der LUKAS Bildungseinrichtungen in der Tagungsstätte der Jugendherberge Thülsfelder Talsperre.

Geplant und geleitet wurde die Tagung vom neugebildeten Leitungsteam der Bildungseinrichtungen. Dieses besteht aus Elke Hollauer (Kindertagesstätte), Katja Peloso (Grundschule), Gabriele Wilk-Batram (Realschule/Gymnasium) und Friedhelm Bilsing (Geschäftsführer). Die gemeinsame Zeit sollte zum einen dazu dienen, sich gegenseitig kennen zu lernen und Raum für persönlichen Austausch zu bieten. Zum anderen sollte zurück geblickt und bewertet werden, ob sich das Leitbild der LUKAS Bildungseinrichtungen tatsächlich bereits mit Leben gefüllt habe, beziehungsweise herausgefunden werden, ob die Visionen aus LUKAS 2020 bereits greifbar würden.

Während des ersten Nachmittags stellten die Leiterinnen die Arbeit ihrer Einrichtung vor. Kreativer Höhepunkt war sicherlich, als Frau Peloso die pädagogische Arbeit mit den Kindern damit veranschaulichte, dass sie im Tagungsraum in einem großen Kochtopf Popcorn frisch hochpoppen ließ – schnell erfüllte ein herrlicher Duft den Seminarraum. Gleichfalls eindrücklich war ein Rückblick über die Entwicklung der Schülerzahlen und die Meilensteine der weiterführenden Schulen in den vergangenen 12 Jahren durch Frau Wilk-Batram. In Vertretung der erkrankten Kita-Leiterin stellte Herr Bilsing die neuesten Entwicklungen der Kindertagesstätte und die Bauplanung für dieses Jahr vor, gab einen Überblick über die Arbeitsbereiche der Dienstleistungen und machte die Finanzen transparent. Im Tagungsbereich wurden dann große Stelltafeln vorgestellt und die Mitarbeitenden wurden aufgefordert, die Themen und Fragen auf Kärtchen zu schreiben und dort anzustecken, die sie auf die Tagung mitgebracht hatten.

Am Abend nahm das Leitungsteam die wichtigsten Passagen des Leitbilds rings um die Themen „gute Schule“ und  „christlich“ in den Blick und bot dazu fünf Workshops an, in die sich alle Mitarbeitenden einbringen konnten. Die Themen waren „gute Schule“, „Inklusion“, „Personalpolitik“, „Fundraising“ und „Visionen/Zukunftsthemen“. Nach einer halben Stunde des offenen Austauschs und der fruchtbaren Beiträge brachte die Vorstellung der Ergebnisse durch die Leitenden der Workshops alle Beteiligten zum Staunen, zustimmenden Nicken oder auch Schmunzeln – etwa wenn man sich die „Vision“ einer zukünftigen Opernsängerin von der LUKAS Schule aus Bassum vorstellte.

Am folgenden Tag nahm Dr. Burghard Krause, Leiter und Moderator des neu etablierten Theologischen Beirats, die Anwesenden während der Morgenandacht mit hinein in das biblische Bild des menschlichen Körpers, in dem alle Teile in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit wichtig sind, um erfolgreich miteinander zu kooperieren. Dies regte alle an, in einer neuen Weise über die Zusammenarbeit in den LUKAS Bildungseinrichtungen und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nachzudenken. Im Anschluss wurde der Beirat vorgestellt und als erstes Arbeitsergebnis ein Papier mit 10 Thesen zum Morgenimpuls als Einstieg in den Schulvormittag präsentiert.

Im anschließenden Open Space sortierte und kommentierte Unternehmensberater Guido Wirtz die Anregungen der Mitarbeitenden zu den Fragen: Was findest du gut an der LUKAS Schule? Was könnte man verbessern? Welches besondere Erlebnis hattest du an der LUKAS Schule?  Welche Themen hast du mit zur Tagung gebracht? Das Leitungsteam bekam die Aufgabe, aus den präsentierten Themenbereichen Wichtiges auszuwählen und auf den Weg zu bringen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen klang die Tagung in einem informellen Austausch aus. Vielen Dank an das Leitungsteam, Dr. Krause und Guido Wirtz für die Vorbereitung und Durchführung der Tagung.

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Grün zu Rot – ich suche die optimalen Bedingungen für das Nachreifen von Tomaten

Jugend forscht-Projekt im Bereich Biologie

Levin Snorre aus der 5. Klasse der Realschule erzählt, dass er durch seinen Vater auf die Idee gekommen sei, ein Projekt über grüne Tomaten zu machen. Er recherchierte im Internet, sprach mit Verwandten und entschied sich dann für sechs verschiedene Umgebungsbedingungen für die Tomaten. Einmal bewahrte er einige Tomaten in einen Wärmeschrank und dunkel auf und dann auf der Fensterbank im Biologiefachraum, einmal in einem geschlossenen Plastikgefäß und hell, einmal in Zeitungspapier eingewickelt und dann offen. Der  fünfte Aufbewahrungsort war der Kühlschrank ohne Licht und dann draußen auf der Fensterbank am Fachraum, also hell und kühl.

Alle zwei bis drei Tage ging Levin Snorre hin, packte die Tomaten aus, protokollierte und fotografierte dann ihren neuen Zustand. Seine Versuchsreihe führte er zwischen dem 9.11. und dem 5.12.2017 durch. Der Fünftklässler verrät auch das Ergebnis seiner Versuchsreihe: Am besten reiften die in Zeitungspapier eingewickelten Tomaten auf der Fensterbank innen. Auf die Frage hin, was denn an dieser Forschungsarbeit am meisten Spaß gemacht habe, meinte Levin Snorre: „Ich fand’s toll, da immer hinzugehen und nachzukucken.“ Gegessen hat er die Tomaten allerdings nicht, denn er möge Tomaten gar nicht so gerne, vertraute er uns an. Stolz ist er auf sein tolles Präsentationsposter, das er mit seinen Eltern für den Wettbewerb erstellt hat. Und natürlich hat auch er einen ausführlichen Bericht eingereicht, um am Wettbewerb teilnehmen zu können. Levin Snorre, viel Erfolg und viel Spaß bei Jugend forscht in Diepholz!

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Gasentwicklung von Küchenchemikalien – für einen zukünftigen Autoantrieb

Jugend forscht-Projekt im Bereich Chemie

Irgendwie interessierte sich Paul aus der 9. Klasse des LUKAS Gymnasiums schon immer für Naturwissenschaften, als Kind beobachtete er in der Natur Käfer und Insekten oder mikroskopierte kleine Präparate. Nun, für sein Jugend forscht-Projekt, wandte er sich der Welt der Chemie zu. Könnte man mit Chemikalien aus dem Haushalt vielleicht einen Antrieb für ein Modellauto bewerkstelligen?

Angeregt durch die bekannte heftige Reaktion von Cola und Mentos-Kaubonbons, machte er sich in der Küche auf die Suche nach interessanten Zutaten für seine Experimente. Schließlich wählte er Backpulver, Brausepulver, Mentos-Kaubonbons, Fanta, Cola, Mezzomix, Mineralwasser und Sprite. Zunächst probierte er die verschiedenen Kombinationen aus und stellte Hypothesen auf. Dann überprüfte er die Hypothesen mit Hilfe verschiedener Versuchsanordnungen, wie Pneumatisches Auffangen eines Gases, Auffangen des Gases mit einem Kolbenprober und Untersuchung des Gases mit der Kalkwasserprobe. Dabei war er immer auf der Suche nach der effektivsten Reaktion: in möglichst geringer Zeit sollte möglichst viel Gas entstehen – schließlich war ja die Ausgangsmotivation der mögliche Antrieb für ein Fahrzeug.

Nach über 100 Versuchen identifizierte Paul die Bestandteile der effektivsten Reaktion. „Das Schwierigste bei dieser Untersuchung war, immer straight auf dem Weg zu bleiben und sich nicht zu verzetteln“, meint Paul im Rückblick. Über sein Projekt erstellte Paul einen 14-seitigen Bericht mit vielen Schaubildern, die die Einzelergebnisse seiner Untersuchungen darstellen. Von der Idee, einen Antrieb ohne CO²-Ausstoß zu finden, musste er sich verabschieden, denn genau Kohlendioxid war auch das Gas, das bei seinen Reaktionen entstand. Auch die technische Umsetzung des Antriebs musste noch Zukunftsmusik bleiben. Die chemischen Grundlagen jedoch hat Paul in seiner Versuchsreihe erarbeiten können. Das macht ihn zufrieden. Wer nun wissen möchte, welches die Bestandteile der effektivsten Gasentwicklung bei Küchenchemikalien sind, kann dies auf dem Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Diepholz am 22./23. Februar erfahren. Paul, wir wünschen dir ganz viel Erfolg beim Wettbewerb!

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