Es sind noch Plätze frei in der neuen Kita

Info-Nachmittage für Eltern und ihre Kinder

Zufrieden streift ihr Blick über das neue Zuhause für die Kindertagesstätte: Elke Hollauer sieht sich jeden Tag den Fortschritt der Arbeiten auf der Baustelle an. Nachdem die Mobilbauten in der vergangenen Woche mit einem riesigen Kran aufgestellt werden konnten – wegen günstiger Beendigung der Vornutzung schon zwei Wochen früher als geplant – wurden in dieser Woche bereits die Anschlüsse für Wasser und Strom fertiggestellt. Heute schlossen zwei Pflasterer wieder die Baugruben und ein Zimmermann baute den nigelnagelneuen Sandkasten für die Kita-Kinder in die Rasenfläche des Außengeländes.

Die Leiterin freut sich schon auf die Arbeit mit den Kindern, denn die neue Kita wird am 01. August mit einer Gruppe von 10 Kindern eröffnet. Zunächst werden es Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 6 Jahren sein. Noch aber sind Plätze frei und deswegen macht die Schule ganz viel Werbung für die neue Kindertagesstätte und es wird in der nächsten und übernächsten Woche zwei Info-Nachmittage geben: Samstag, 22.07.2017 von 13 bis 16 Uhr und Mittwoch, 27.07.2017 von 15 bis 18 Uhr.

„Eltern sind mit ihren Kindern herzlich willkommen“, sagt Frau Hollauer. „Ich werde den Müttern und Vätern die geplanten Schwerpunkte der Arbeit vorstellen und so lange können die Kinder an den kleinen Angeboten drinnen und draußen ein bisschen spielen.“ Für diese Nachmittage wäre ein bisschen freundliches Wetter ja sehr schön, fügt sie lächelnd hinzu. Natur und Sprache sollen Schwerpunkte der Arbeit mit den Kleinen sein, und ein wertschätzender Umgang miteinander, der sich im christlichen Glauben gründet.

Die neue Kita startet zunächst mit einer Gruppe für  10 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren in im Mobilgebäude auf dem Gelände der LUKAS Schule. Für die Zukunft ist ein Neubau geplant. Die Öffnungszeiten sind Mo – Fr von 8 bis 14 Uhr; für einen erweiterten Bedarf kann mit der Leiterin nach einer Lösung gesucht werden.

Kita-Leiterin Elke Hollauer nimmt sich auch gerne Zeit für Einzelgespräche, für die interessierte Eltern telefonisch unter 04241/9715108 oder 04241/9715110 (Schulsekretariat) oder per E-Mail unter kindergarten@lukasschule.de einen Termin vereinbaren können.

Die Info-Veranstaltungen stehen nach Auskunft der Einrichtung auch solchen Eltern offen, die sich nur einmal unverbindlich über das Angebot informieren wollen. Die Räume, die im Moment noch fertig gestellt und eingerichtet werden, können besichtigt werden.

(13.07.2017)

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Syker Kurier des Weser Kurier vom 4. Juli 2017:

Syker Kurier 4. Juli 2017-1Syker Kurier 7. Juli 2017-2

Weser Report vom 5. Juli 2017Weser report 5. Juli 2017

Wie geht eigentlich Popmusik?

Halbe Klasse – ganzer Spaß

Im vergangenen Schuljahr bot sich für die Klassen 8 und 9 der Realschule eine ganz besondere Möglichkeit: Die Klassen wurden geteilt und erhielten abwechselnd Musik und Wirtschaftsunterricht in kleineren Gruppen. Das nutzten sie intensiv und gerade im Musikunterricht konnten sie selbst aktiv werden, viele Instrumente erproben und in Ansätzen spielen lernen. Ihre anfängliche Scheu und mancher Widerstand wurden überwunden und als sie sich einließen, begannen die Schülerinnen und Schüler richtig miteinander zu musizieren. Bei diesen intensiven Erfahrungen waren sie in den guten Händen von Diplom-Musikpädagogin Nicole Kiolbassa, die immer wieder motivierte, herausforderte, begrenzte und so manches Talent zu entdecken wusste!

Im ersten Schulhalbjahr 2016/2017 hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, innerhalb des Musikunterrichtes u.a.  Rhythmen aus Lateinamerika wie den Samba, Poprhythmen wie den 8 und 16 Beat auf Cajon, Conga, Schlagzeug, Keyboards, Piano und Gitarre zu erlernen.

Im 2. Halbjahr  konnten sie sich mit den Bereichen der Musikproduktion und Komposition auseinandersetzen, indem sie mit unterschiedlicher Musiksoftware eigene Experimente wagten. Begriffe wie beispielsweise Sampling, Peak und Sequenzer wurden ihnen vertraut. Parallel dazu konnten sie die erlernten Basisrhythmen der Popmusik als Band zusammenfügen und bei Liedern wie: “Ich bau ‘ne Stadt für dich” und “Halleluja” gesangsstark die Band unterstützen. So manches Gesangstalent und die Freude an der Musik wurde dabei entdeckt. Zudem texteten sie eigene Texte zum Thema ihres Glaubens und Martin Luther und spielten dazu als Band im HipHopStyle oder spielten rein instrumental im Stil Samba schon richtig “groovy” zusammen.

Viele Lernziele des Musikunterrichts wurden so miteinander umgesetzt. Im sozialen Bereich ist es unabdingbar aufeinander zu achten. Dabei müssen alle leise und aufmerksam sein, eine Person zählt an (lernen anzuleiten), als Gruppe zu agieren – gleichzeitig anfangen, Tempo halten, gleichzeitig enden.

Inhaltlich musikalisch: Was ist ein Metrum? Was ist ein Rhythmus? Wie entsteht ein Rhythmus? Was sind punktierte Noten? Was sind Triolen? Wie ist das mit dem Verhältnis zwischen Ganzen, Halben, Vierteln und Achteln ganz genau? Im Bereich der Gehörbildung:  Unterscheidung von Akkordformen: Dur/ Moll, vermindert und übermäßig. Eine schöne Weiterführung wäre die Auseinandersetzung mit christlichen Popsongs wie es beispielsweise bei den Hillsongs der Fall ist und auch bei so manchem bekannten Popstar.

Vielen Dank an Nicole Kiolbassa für dieses gelungene Projekt.

(Bericht von Elena Lenk und Nicole Kiolbassa)

 

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Siegerinnen im Solar Cup Bremen 6.0

1. und 2. Platz gehen an Schülerinnen der LUKAS Schule

Lucia strahlt. Aufgeregt und begeistert geht sie mit Marie und Anne, ihren Projektpartnerinnen, zurück zu den Mitschülern in der wartenden Menge und zeigt stolz ihre Urkunde. Gerade haben die Mädchen erfahren, dass sie mit ihrem solarbetriebenen  Piratenschiff den 1. Platz im Kreativwettbewerb des Solar Cup 6.0. an der Bremer Uni belegt haben. Was für ein wunderbarer Sieg am Ende dieses aufregenden Wettbewerbs!

Aber auch ihre Klassenkameradinnen Jasmin und Sina belegten einen hervorragenden 2. Platz. Im Kreativwettbewerb mit dem Thema „maritim“ waren sie mit ihrem fahrbaren Solar-Leuchtturm gestartet. Ihre Klassenkameraden Marvin, Tom und Simon erreichten immerhin das Achtelfinale, denn ihr Solarauto startete im Ultraleichtwettbewerb und bewältigte die Rennstrecke einwandfrei. Frau Kühn, die Lehrerin der Siebtklässler, freute sich mit den Kindern und war mächtig stolz auf ihre super guten Ergebnisse.

Die Solarmobile der Mädchen und Jungen waren im Unterricht entstanden. Alle Siebtklässler der LUKAS Realschule haben das Wahlpflichtfach „Technik und Entwickeln“, in dem sie unter der Anleitung von Frau Kühn, einer ausgebildeten Diplom-Ingenieurin, wie ein Ingenieur arbeiten und einen Prototypen bauen.

Drei Gruppen fuhren nun am Samstag, den 17. Juni an die Bremer Uni, um am Solar Cup teilzunehmen. Dieses war ein regionaler Wettbewerb für Bremen und umzu. Die Erstplatzierten, Lucia, Marie und Anne, sind nun sogar zum Bundeswettbewerb zugelassen, der im kommenden September stattfinden wird. Vielleicht können die Mädchen dann ja wieder mit der Sonne um die Wette strahlen …

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Wissensvermittlung mit hohem Spaßfaktor

Alle Klassen der LUKAS Schule fuhren zur IdeenExpo nach Hannover

Das hatte es ja noch nie gegeben: alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Realschule der LUKAS Schule, von Klasse 5 bis Klasse 11, machten sich gemeinsam auf den Weg, um einen tollen und anregungsreichen Tag auf der größten Jugendmesse IdeenExpo in Hannover zu verbringen. Die super Organisation von Frau Greilich machte es möglich: alle Busse waren fast bis auf den letzten Platz besetzt. Das Beste war, dass dieser besondere, bildungsreiche Messebesuch die Geldbeutel der Familien nur relativ wenig belastete, da der Eintritt frei war und die Fahrtkosten komplett von der Schule übernommen wurden.

Das Herzstück der IdeenExpo sind die Ausstellungen mit Erlebnischarakter, die ein „Lernen mit allen Sinnen“ ermöglichen. Außerdem hatten die Klassenlehrer für ihre Klassen Workshops ausgesucht, in denen sich die Schüler in Kleingruppen vertieft mit einem naturwissenschaftlichen oder technischen Thema auseinandersetzen konnten. Und die Mädchen und Jungen genossen den Tag. In kleinen Grüppchen erkundeten sie die vielfältigen Angebote.

So besuchte eine Gruppe der 9 RS den Workshop „Musik wie von Geisterhand“ und lernte das elektronische  Musikinstrument Theremin kennen, das man spielen kann, ohne es zu berühren. In einem Praxisseminar zum Metallbau bei der Salzgitter AG konnten die Schüler sich aus einem Metall-Rohling selbst einen Handyhalter bauen und wurden dabei von Auszubildenden angeleitet.

Das breite Angebot an Themen auf der IdeenExpo bot den Jugendlichen viele Anregungen zur persönlichen Berufsorientierung. Hiermit beschäftigten sich insbesondere auch die Schüler der gymnasialen Oberstufe. Sie besuchten mit Frau Balkenhol und Frau Wilk-Batram eine Veranstaltung, die  Know-How für die perfekte Präsentation vermittelte und ein Bewerbungstraining.

Am Ende des Tages kamen die Schülerinnen und Schüler müde und zufrieden wieder zum Bus. Bedacht mit vielfältigen Werbegeschenken, die sie sich untereinander präsentierten, mit selbstgemachten Flummis, einem Stück Naturkautschuk, Luftballons und anderem. Aber sicher auch um die Erfahrung reicher, dass Naturwissenschaften und Technik spannend sind und Spaß machen und zudem eine Chance auf interessante und zukunftsträchtige Berufe bieten.

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Tell im Schuhkarton

Unterrichtsprojekt der 8 RS im Fach Deutsch

Mit Playmobil-Figuren spielen sie schon längst nicht mehr – die Mädchen und Jungen aus der achten Klasse der LUKAS Realschule. Das ist doch klar. Zum Glück haben aber ihre Eltern die alten Schätze offensichtlich noch nicht auf dem Flohmarkt verkauft und so konnten die Mädchen und Jungen nach einem Ausflug auf den Dachboden doch ein paar Ritter und Pferdchen und anderes Beiwerk wieder ans Tageslicht befördern und phantasievoll für ihren Deutschunterricht einsetzen.

Aufgabe war es, eine Szene aus dem Drama „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller, das als Lektüre in der achten Klasse gelesen wird, kreativ in eine Spielszene umzusetzen. Einige Teams fertigten auch Knet- oder Papierarbeiten an. Jedenfalls musste alles in einen Schuhkarton passen. Das gelang den Schülerinnen und Schülern perfekt und so entstanden lauter kleine Theaterbühnen: „Tell im Schuhkarton“  – einfach klassisch! Zum Glück zückte ihre Lehrerin, Frau Winzinger, den Fotoapparat…

So kamen dann die alten Playmos noch einmal zu Ehren. Und – irgendwie hat es auch Spaß gemacht, oder?

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Die Pappmaché-Plastiken der 6 RS

Schüler ließen ihrer Phantasie freien Lauf

Im Kunstunterricht der Sechstklässler aus der LUKAS Realschule entstanden phantasievolle kleine Plastiken, die Menschen bei verschiedenen Sportarten zeigen.

Die Kinder bauten aus Draht und Kaninchendraht einen Rohling, der dann mit Pappmaché aufgebaut wurde. Nach dem Trocknungsprozess wurden die Figuren mit Tusche angemalt. Die Fotos zeigen die Plastiken im Prozess des Entstehens.

Die Mädchen und Jungen hatten viel Freude an diesem Projekt. Ihre Lehrerin, Frau Scholze, begleitete und unterstützte sie bei dieser Aufgabe.

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Designer-Stühle als Projekt im Kunstunterricht

Ja, man kann sogar darauf sitzen! – Benedikt, Elias und Lisa probierten es ein letztes Mal selbst aus, nachdem sie und die anderen Mädchen und Jungen aus der 9. Klasse des LUKAS Gymnasiums die Ausstellung mit ihren Objekten in der Pausenhalle aufgebaut hatten. Nun konnte die Schulgemeinschaft bestaunen, was in etlichen Wochen Projektarbeit da so an kreativ entwickelten und kunsthandwerklich gebauten Sitzmöbeln entstanden war.

Aufgabe war es gewesen, die schlichten Sitzhocker des Möbeldesigners Arne Jacobson zu einem eigenen Stuhlobjekt umzugestalten. Von der ersten kreativen Idee, über den Entwurf, von der Materialbeschaffung bis zur handwerklichen Umsetzung lag alles in der Hand der Schülerinnen und Schüler. Zudem mussten sie ihren gesamte Schaffensprozess mit Fotos und Beschreibungen begleitend zum Projektablauf dokumentieren.

Und tatsächlich zeigte die Ausstellung bunte, kreative und ausgeflippte Ergebnisse. Frau Litzen, die den Schülern im Kunstunterricht diese anspruchsvolle Aufgabe gestellt hatte, zeigte sich von den fertigen Arbeiten sehr angetan und war sehr stolz auf die Klasse. Natürlich nahm auch sie einmal zur Probe auf den Kunstobjekten Platz!

(Fotos: von Olivia)

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Latein-Kurs für Grundschüler

Ein Bericht

Der Grundkurs Latein in der LUKAS Grundschule ist entstanden aus dem Wunsch aus einer Elternversammlung. Ahnungslos ließ sich der Großvater der Drittklässlerin Johanna auf diesen Wunsch ein und fand zuerst sieben interessierte Schülerinnen und Schüler vor. Einer gab nach drei Stunden auf, zwei weitere nach sechs Stunden. Ihnen war die zusätzliche zeitliche Belastung doch zu viel.

Was kann ein Kurs – eine Stunde wöchentlich – überhaupt leisten? Ziel kann ja nicht sein, Cäsars „De bello gallico“ nach einem Jahr zu lesen. Auf einem altsprachlich-humanistischen Gymnasium begann man früher nach zwei Jahren mit erster lateinischer Literatur bei mindestens sechs Unterrichtseinheiten pro Woche. (Ich habe ja noch samstags Schule gehabt in den ersten Jahren!)

Unterrichtsinhalte (altersgemäß):

  • Aufspüren und Erkennen des überaus zahlreichen Vorkommens lateinischer Sprache und Fachbegriffe im deutschen Wortschatz
  • Latein als Sprache des logischen Denkens und Konstruierens
  • Gründung Roms und römische Bauwerke (Modelle)
  • Römische Zahlen
  • Deklination (-o und -a)
  • a-Konjugation (Präsens und Imperfekt)
  • Übersetzungsübungen von kleinen Geschichten
  • Latein und romanischen Sprachen Europas

Spannend war, dass einige Schüler sich recht schnell auf das Konstruieren des lateinischen Satzbaus einlassen konnten. Schwierig ist eher, lateinische Vokabeln zu lernen.

Insgesamt ist festzustellen, dass zwei Kinder gerne Latein richtig lernen würden. Sie haben auch die Fähigkeiten dazu. Ein Junge hat leider wegen Krankheit zu oft gefehlt, ein anderer hat eher Schwierigkeiten, das grammatische Werkzeug zu nutzen.

Der Kurs war eine interessante Erfahrung. Sie zeigt, dass Grundschüler ab 3. Klasse durchaus bei regelmäßig ca. vierstündigem Wochenunterricht Latein lernen könnten und in Verbindung mit ergänzenden Einheiten (Geschichte, Mythologie, Architektur, u.v.m.) erfolgreich sein können.

Bericht Pastor Hack im Mai 2017