Party, Party!

Das fröhliche Festessen konnte dank des milden Maiabends auf dem Pausenhof der LUKAS Schule stattfinden: Schülerinnen und Schüler der 5GY feierten eine Englisch-Party mit anschließender Übernachtung im Schulgebäude. Aus vielerlei „ingredients“ wurden „doorstoppers“ zubereitet, leckere Minisandwiches. Danach tanzten alle ausgelassen zum traditionellen Partysong „The Hokey Cokey“ – das war lustig, auch wenn die Jungs ein kleines bisschen zu wild waren…

Essen und Programm des Abend waren vorher von den Schülern selbstständig geplant und vorbereitet worden. Nach dem gemeinsamen Völkerballspiel bis zur Dämmerung gab es eine Disco mit DJ René. Höhepunkt des Abends war eine ausgelassene Kissenschlacht durch die ganze Schule, bei der auch die Lehrerinnen nicht verschont wurden. Beim Vorlesen konnten alle entspannen, dazu gab es dann noch Pizza. Leider musste die geplante Nachtwanderung wegen heftigen Dauerregens ausfallen. Das machte aber nicht so viel.

Am nächsten Morgen beim gemeinsamen Frühstück im Klassenzimmer wurden Claas und Jan gefragt, was ihnen denn am besten gefallen habe. „Alles war gut“, meinten sie. Das fanden die anderen auch.

Grundschüler der LUKAS Schule erhalten spannende Abenteuergeschichten zum Welttag des Buches von der Stiftung Lesen

Der Besuch der Buchhandlung Eulenspiegel in Bassum wurde für die Kinder der 4. Klasse der LUKAS Schule zu einem besonderen Erlebnis: Aus der Hand von Buchhändler Ralf Lutze konnten die Mädchen und Jungen das Buch „Ich schenk dir eine Geschichte – Abenteuergeschichten“ in Empfang nehmen. Zum Welttag des Buches hatte die Stiftung Lesen eine große Buch-Gutschein-Aktion für alle vierten und fünften Klassen angeboten. Auf Anfrage von Klassenlehrerin Jutta Wiechmann war Ralf Lutze sofort bereit gewesen, die Bestellung und Übergabe der Bücher zu übernehmen. „Leseförderung ist eine tolle Sache“, meint er.

Die Stiftung Lesen versorgt in diesem Jahr rund 790 000 Kinder aus 30 500 Klassen der Jahrgänge 4 und 5 mit kostenlosem Lesestoff. Das kleine Buch enthält kurze Geschichten, wie „Freier Fall“ oder „Geheimnisvolle Briefe von Mister X“, von bekannten Kinderbuchautoren. „Als ich nach einer Klassenlektüre für den Deutschunterricht suchte, bin ich auf dieses schöne Angebot der Stiftung Lesen gestoßen“, erzählt Frau Wiechmann begeistert. In der bevorstehenden Lesenacht in der LUKAS Schule ist jetzt für Lesestoff gesorgt. Dann werden die Kinder den Klassenkameraden ihre Lieblingsgeschichte aus dem Welttagsbuch erzählen oder ein anderes Buch vorstellen, das ihnen gefällt.

Mit dieser guten Aktion der Stiftung Lesen zum Welttag des Buches ist auch ein Schreib- und Kreativwettbewerb verbunden. Natürlich wollen die Kinder der LUKAS Schule unbedingt auch daran teilnehmen. „Der interessante Titel des Wettbewerbs „Dem Schatz auf der Spur“ hat gleich die Fantasie der Schüler freigesetzt“, berichtet die Klassenlehrerin Frau Wiechmann, „Eine fertige Geschichte habe ich schon gleich am nächsten Morgen bekommen!“

Gute Platzierung beim Schwimmwettkampf der Grundschulen

8 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der LUKAS Schule fuhren am Mittwoch, dem 25. März 2009, zu den Schwimm-Bestenwettkämpfen der Grundschulen nach Diepholz.
Im Schwimmbad „Delfin“ waren insgesamt 8 Grundschulen aus dem Umkreis vertreten. Es wurden die besten Brust- und Kraulschwimmer der Jahrgänge 1998, 1999 und 2000 gesucht.

Marc Konigorski (1998) erreichte mit 0:59,98 Minuten den 2. Platz beim Brustschwimmen.
Merit Wichary (2000) schaffte mit 1:03,86 Minuten den 3. Platz beim Brustschwimmen.
Anya Maltas (1998) belegte im Kraulschwimmen mit 0:47,68 Minuten ebenfalls den 3. Platz.

Als krönenden Abschluss gab es noch eine 10x25m-Staffel, bei der die Schüler der LUKAS
Schule (mit Ausleihen von 2 anderen Schülern) auf den 5. Platz kamen.
Zwischen den Wettkämpfen konnten die Kinder eine der beiden Rutschen ausprobieren oder im Whirlpool relaxen.

Stärker als der Tod – Schülergottesdienst zu Passion und Ostern

Sonnenstrahlen scheinen durch die Kirchenfenster auf die Darstellungen von Jesu Leidensweg, als die Schülerinnen und Schüler der 7rs ihre Mitschüler auffordern, einige Stationen des Kreuzwegs in der katholischen Kirche in Bassum mit ihnen zu betrachten. „Haben wir den Mut hinzuschauen und hinzuhören. Haben wir den Mut, Anteil zu nehmen, an dem , was da geschieht“, sagt Annalena. Und so schauen sich alle aufmerksam die einzelnen Stationen an, hören davon wie Jesus seinen schweren Weg ging und davon, dass er auch heute all den Menschen nahe ist, die ein schweres Schicksal haben und die leiden müssen.

Jesus ist stärker als der Tod. Schülerinnen und Schüler der 5gy der LUKAS Schule berichten von der Auferstehung Jesu am Ostermorgen. „Jesus ist auferstanden!“, ruft Konstantin St. und alle antworten: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Sie spüren etwas von der Freude des Ostermorgens, als Konstantin Sch. einen virtuosen Walzer am Klavier spielt.

In einem Anspiel erklären Schüler aus der 7rs, dass es mit der Auferstehung so ähnlich ist wie mit einem Weizenkorn. Es ist hart und sieht tot aus, aber in der Erde kommt der Keim hervor und es wächst ein Halm zu einer Ähre mit vielen neuen Körner heran. Zum Abschluss erhalten alle Schüler einige angezogene Weizenkörner in einem kleinen Wattebausch. „Ich bin gespannt, wer mir nach den Ferien berichten kann, wie sich der Weizenkeim entwickelt hat“, sagt Biologielehrerin Frau Balkenhol lächelnd.

Es wurde auch wieder viel gesungen in diesem Schülergottesdienst der LUKAS Schule. Am schönsten war das Lied aus Tansania in Afrika: „Er ist erstanden, Halleluja!“ Und so mag bei vielen die österliche Freude die Vorfreude auf die Ferien noch verstärkt haben. Vielen Dank an die Katholische Gemeinde, dass wir wieder Gäste in ihrer Kirche sein konnten.

Weltraum, Alien-Saft und ein Besuch im Planetarium

Zum Abschluss einer mehrwöchigen Unterrichtseinheit zum Thema „Weltraum“ fuhren Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse der LUKAS Schule mit ihrer Fachlehrerin Manuela Wiese nach Bremen und besuchten das Planetarium an der Hochschule. Dieser Besuch war ein echter Erfolg. Die Kinder erkannten Erlerntes wieder und entwickelten weiterführende Fragen, die von Fachdozenten erklärt wurden.

So kann es gehen, wenn die Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ernst genommen werden: Aus einer Einführungsstunde zum Thema „Wasser“ entwickelte sich ein Gespräch über das „Universum“. Tief beeindruckt von einem Foto unserer Erde aus dem Weltall taten sich bei den Kindern Fragen über das Universum auf und so durfte dann das große Thema „Weltraum“ in den kommenden Wochen den Unterricht bestimmen.

Das große Ziel für die Schüler der 3. Klasse der LUKAS Schule war der Besuch des Planetariums. Sie bereiteten sich in Kleingruppen auf diesen Tag vor und hielten Referate. Als kleinen Witz am Rande stellten zwei Mädchen einen „Alien-Saft“ her, den die Klasse mit Genuss verputzte. Auch nach dem Ausflug zum Planetarium arbeiteten die Schüler in der „Freiwilligen-Zeit“ noch weiter zum Thema Weltraum und entwickelten viel Spaß am Präsentieren: Sie stellten ausdrucksvolle Tafelbilder her, arbeiteten an Plakaten und entwarfen ein Quiz, das den Abschluss dieser Einheit bildete.

Das Frühstücksbuffet

Großer Andrang herrschte am Montag, den 02.03.09, am Frühstücksbuffet der 6. Klasse des Gymnasiums. Wir hatten Tische verrückt und die Platten mit Brötchen, Müsliriegeln und Co. herbei getragen. Schon kurz darauf stürzten sich die Schüler der Grundschule auf unser Buffet, dann kamen die Großen. Innerhalb von einer halben Stunde waren alle Brötchen weggeputzt und der Orangensaft war alle.

Nachschub!! In der Küche wurde ununterbrochen geschnippelt, im Klassenraum der Orangensaft gepresst. Alle unsere Klassenkameraden waren mit dem Verkauf beschäftigt, oder betätigten sich in der Küche. Diese Verkaufsaktion fand in der ersten und in der zweiten Pause statt. Am Ende dieses anstrengenden Tages zählten wir unser Geld, zogen die Unkosten ab und erhielten immer noch über 50 €!!

Im Naturwissenschaftsunterricht hatte die Klasse zuvor mit Frau Balkenhol das Thema „Ernährung“ durchgenommen und sich gefragt: “Ernähren sich denn alle Schüler unserer Schule gesund?“. Darauf hin starteten wir eine Umfrage zum Thema und werteten die Fragebögen aus, wobei wir leider feststellen mussten, dass sich der Großteil unserer Schülerschaft ungesund ernährt. „Lasst uns doch einen gesunden Frühstücksbasar veranstalten!“, dies war die erste Idee unserer Lehrerin.

Nun, gesagt, getan. Wenige Tage später stand schon alles fest: Wer den Frischkäse mitbringt, wer die Brötchen organisiert und wer Gurken, Tomaten und Lauch mitbringt. Frau Balkenhol machte daraufhin fast jeden Tag Großeinkäufe, denn natürlich sollten alle Schüler sich am gesunden Buffet satt essen.

Denn Erlös des „gesunden Frühstücks“ werden wir zum Aufbau einer Schulfirma nutzen, um dann 1-2 mal im Monat einen solchen Basar veranstalten zu können!

Pascal Weber, 6. Klasse Gymnasium

Salve! Sei gegrüßt – Römisches Convivium in Bassum

„Lernerlebnis Geschichte“ an der LUKAS Schule

Zeitreise in der LUKAS Schule: Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen verwandelten sich in Bürger des alten Roms und stellten als Modedesigner, Schneider und Schuster römische Kleidung her, wurden zu Spielern oder richteten als Bäcker und Köche ein mediterranes „Convivium“, ein Festgelage aus. Geschichtsunterricht wurde hier zu einem unvergesslichen „Lernerlebnis“, das mit vielfältigen Sinneseindrücken und jeder Menge Spaß das Leben der Menschen im römischen Reich nahebrachte.

Den eindeutigen Höhepunkt des Römer-Projekts bildeten der Triumphzug des Imperators durch die Schule und das anschließende festliche Gelage, zu dem Imperator Arne mit Römerin Mareile die Bürger Roms eingeladen hatte. Römerin Sandra präsentierte und eröffnete das Büfett mit mediterranen Köstlichkeiten, das vorher in der Schulküche vom antiken Catering Service hergestellt worden war: Es gab gefüllte Datteln mit einem Nussgemisch aus Pinienkernen, Mandeln und Haselnüssen oder mit Schafskäse, herrlich duftende römische Brötchen frisch aus dem Backofen und Globi, kleine Bällchen aus Gries, Quark, Mohn und Honig sowie Weintrauben und Früchte. Zum Convivium trug der Imperator eine leuchtend rote Toga sowie seinen Lorbeerkranz und nagelneue römische Sandalen. Römerin Mareile war in eine goldene Tunika gewandet, trug ebenfalls Sandalen und hatte ihr kostbares Geschmeide angelegt.

Aber wie überall auf der Welt gab es zuvor auch im römischen Alltag viel Arbeit zu erledigen. Fleißige Hände waren mit ihrer Lehrerin Martina Selle in der Küche aktiv. Eine Gruppe von Modedesignern entwarf auf Papier die neuesten Modelle für Toga und Tunika, Schuster banden mit Lederschnüren die traditionellen Sandalen aus vorgefertigten Rohlingen und Schneider nähten noch unter Hochdruck an der Tunika. „Das alles mit der Hand zu nähen ist eine ganz schöne Mühe“, meinten Pia, Arne, Luca und Frederik zu ihrer ungewohnten Arbeit. Vermeintlich einfacher hatten es da die Spieler, die sich wie Markus und Lukas mit dem kniffeligen Strategiespiel Latrunculi beschäftigten.

Heiß her ging es auch später beim Quiz „Was weißt du über die Römer?“, bei dem alle Schüler begeisternd miteinander wetteiferten, als es darum ging Allgemeinwissen und Wissen aus dem Unterricht spontan abzurufen und andere zu übertrumpfen.

„Eigentlich begann alles mit einer spontanen Idee, die wir dann in Gesprächen immer weiter entwickelten“, berichten die Geschichtslehrerinnen der LUKAS Schule Gudula Balkenhol und Martina Selle lächelnd. „Es war uns wichtig, in diesem Projekt schulformübergreifend zu arbeiten. Schüler der Realschule und des Gymnasiums haben sich gut ergänzt“, fügt Gudula Balkenhol hinzu. Das Projekt habe viel Vorbereitung gekostet, aber es sei eins zum anderen gekommen. So habe ihnen Willi Dreyer vom Schuhhaus Dreyer in der Bahnhofstraße in Bassum Schusterwerkzeug und Leder für die römischen Sandalen zur Verfügung gestellt oder eine Nachbarin einen goldenen Vorhangstoff gespendet. „Wir hatten schon viel Spaß bei den Vorbereitungen. Und der Funke der Begeisterung ist zu den Schülern übergesprungen! Es hat sich gelohnt. Wir freuen uns schon auf das nächste römische Convivium in der LUKAS Schule, mit neuen Schülern.“

Von der Milch zur Butter – Exkursion der 1. Klasse

Im Februar unternahm die 1. Klasse der LUKAS Schule mit ihrer Klassenlehrerin Manuela Wiese eine Fahrt nach Syke. Die Kinder wollten im Kreismuseum „das Leben auf dem Bauernhof vor 100 Jahren“ kennen lernen und zum Abschluss mit der Museumspädagogin Butter herstellen. Aber das war nicht so einfach, denn zunächst musste erst einmal die Kuh gemolken werden!

Zum Glück hatte die freundliche Museumspädagogin Schmant mitgebracht, denn früher konnte die Bäuerin die frische Milch erst nach drei Tagen für das Buttern verwenden. Dann ging es an die Arbeit. Kräftig stampften die Kinder den Schmant im Butterfass und schließlich konnten sie die fertige Butter ausdrücken. Eine merkwürdige Flüssigkeit blieb am Ende übrig. „Das ist Buttermilch“, stellten die Kinder rasch fest.

Bei dieser Exkursion mit dem Zug hatte für die Erstklässler der LUKAS Schule das eigentliche Abenteuer schon mit der Hinfahrt begonnen. Fahrkarten kaufen, Fahrplan lesen, die Fahrkarten abstempeln … waren die ersten Herausforderungen. Kaum angekommen in Syke stellten sich neue Fragen ein. Wo ist das Museum? Wie finden wir dorthin? Frau Wiese stellte den Erstklässlern in Ansätzen den Stadtplan vor. Auch das Lesen einer Karte muss erstmal gelernt werden!

Zum Abschluss des Museumsbesuches rundete ein gemeinsames Frühstück mit frischer Butter, warmem Brot und leckerer Buttermilch den Vormittag ab.

Preise für die LUKAS Schule beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren 2009“

LUKAS Schule erhält Sonderpreis der Kultusministerin

Schüler der Realschule der LUKAS Schule waren beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Hannover sehr erfolgreich. Von 6 eingereichten Arbeiten sind für 4 Arbeiten Preise ausgelobt worden. Die LUKAS Schule erhielt außerdem einen Sonderpreis. „Schüler experimentieren“ entspricht dem bekannteren Wettbewerb „Jugend forscht“ für ältere Schüler und wird für Schüler bis 14 Jahre ausgeschrieben.

Im Fachgebiet Chemie gab es einen 2. Preis für die Arbeit „Rost – der Korrosion auf der Spur“ von Jim Hanke, Malte Wilkens und Simon Galle sowie einen Sonderpreis für „Hefe als Gaslieferant für einen lockeren Teig – wie optimieren wir die Gasproduktion“ von René Kuntze und Jost Martens.

Im Fachgebiet Physik erhielten Cornelius Mikutta und Tobias Grob einen 2. Preis für ihre Arbeit „Experimente zur Photovoltaik, die Energiequelle der Zukunft“ und die Schüler Scott Maltas und Jannis Ewert bekamen einen 3. Preis für „Die Brennstoffzelle – die neue Nummer eins der Energiequellen?“. Leider haben die Mädchengruppen der Realschulklasse der LUKAS Schule keine Preise erhalten.

Eine große Anerkennung der Arbeit der LUKAS Schule bedeutet der Sonderpreis für die erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“, der ihr von der niedersächsischen Kultusministerin, Elisabeth Heister Neumann, zusammen mit dem niedersächsischen Förderfonds verliehen wurde. Das Preisgeld von 250 € ist für die Anschaffung von Geräten vorgesehen, mit denen die Arbeit an Projekten des Wettbewerbs unterstützt wird.

Die Ministerin dankte besonders den Lehrkräften, die diesen Wettbewerb betreuen für ihr großes Engagement und die damit verbundene Bereicherung des Lernangebots.

Ein halbes Jahr lang hatten die Schülerinnen und Schüler der LUKAS Schule im Fach „Forschen und Experimentieren“ unter Anleitung von Frau Wilk-Batram an ihren Themen gearbeitet. Dieses Fach gehört zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich der Realschule. Die Schüler konnten sich für ihre Forschungsarbeiten ein Thema frei wählen.

„So ein Thema selbstständig zu finden und zu bearbeiten ist eine besondere Leistung, die über den normalen Schulalltag weit hinaus geht. Die Schülerinnen und Schüler haben freiwillig viele zusätzliche Nachmittage in der Schule verbracht“, sagt Frau Wilk-Batram, Fachlehrerin und Schulleiterin der LUKAS Schule. „Die Schüler haben gelernt intensiv im Team zu arbeiten, Aufgaben zu besprechen, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam ein gesetztes Ziel zu erreichen. Sie haben naturwissenschaftliches Denken trainiert und Fachwissen erworben. Ich bin sehr stolz auf das große Engagement der Schülerinnen und Schüler und diese tollen Erfolge beim Regionalwettbewerb in Hannover “.

Schülersprechtage an der LUKAS Schule – eine erfolgreiche Premiere

Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen machten intensiven Gebrauch von der Möglichkeit, während der regulären Unterrichtszeit ca. 15 Minuten lang mit ihrem Klassenlehrer über ihr persönliches Erleben der Klassengemeinschaft, ihr Verhältnis zu den Lehrern sowie über ihre schulischen Leistungen und ihre Ziele und Wünsche zu sprechen. Dafür verließen die Schüler einzeln den laufenden Unterricht ihrer Klasse. Die Fragen in einem Fragebogen, den sie vorher zu Hause allein oder mit ihren Eltern durchgegangen waren, hatten ihnen geholfen gut vorbereitet in dieses Gespräch zu gehen.

In diesem Gespräch unter vier Augen war Gelegenheit, auch über Probleme und Fragen zu reden, die man nicht vor der Klasse oder in Gegenwart anderer besprechen möchte. Auch berichteten Schüler sehr differenziert über das, was ihnen in der Schule Spaß macht oder was ihnen schwerfällt, wie sie ihre eigene Aufmerksamkeit und Mitarbeit im Unterricht einschätzen. Für den Klassenlehrer war hier kurz nach den Zeugnissen noch einmal die Möglichkeit, Einzelheiten der Leistungsentwicklung genauer und individueller mit dem Schüler zu besprechen. Am Ende des Gesprächs konnte der Schüler eigene Erkenntnisse und das, was er mit dem Lehrer gemeinsam erarbeitet hatte, aufschreiben: “Meine Stärken: Das kann ich gut! – Meine Schwächen: Im letzten Halbjahr hatte ich Schwierigkeiten mit… – Meine Ziele – Hilfen, um diese Ziele zu erreichen“. Mit ihrer Unterschrift verpflichteten sich Schüler und Lehrer gemeinsam daran zu arbeiten, diese Lernvereinbarung umzusetzen.

Durch diese Tage wurde das Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und ihren Klassenlehrern gestärkt. Manche Dinge wurden angesprochen, für die auch in den Verfügungsstunden bisher kein Raum gewesen war und oft stellten Schüler und Lehrer fest, dass sie eigentlich über das Wochenplanheft schon ganz gut miteinander im Gespräch waren.

Ja, es tut gut, wenn ein Schüler schüchtern lächelt und sagt, er habe jetzt in dieser Schule Freunde gefunden. Und nein, wir können die Schülerin beruhigen, die fragte, ob diese Gespräche jetzt jede Woche stattfinden!