Öko-Team der LUKAS Schule gebildet

Schulen aus sechs europäischen Ländern kooperieren

Ein „stummer Impuls“ diesmal für Lehrkräfte: Zu welchen Ländern gehören die Flaggen? Schnell geht die Zuordnung bei Portugal, Finnland und Deutschland, zögernder bei den anderen Ländern Malta, Tschechien und Lettland. Das Öko-Team der LUKAS Schule trifft sich, um die Aufgaben für die Arbeit am Erasmus+ Projekt „It’s Time to Help“ zu verteilen, an dem es von 2014 bis 2016 mit Partnerschulen aus den anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten wird.

Als ausgezeichnete „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ gehört die LUKAS Schule in Bassum zum europäischen Verband der Eco-Schools und erfuhr von dort, dass eine Schule aus Tschechien Partner für ein gemeinsames Projekt zu Umweltthemen suchte. Die Bewerbung war erfolgreich und auch die Genehmigung des Projekts beim europäischen Programm Erasmus+ ist auf dem Weg.

Im kommenden Zweijahreszeitraum werden die Schulen sich zu den Themen Wasser, Energie, umweltfreundliches Schulgelände, ökologisch gesinnter Konsument, Müll und Bio-Diversität austauschen. Jede Schule wird Schülerpräsentationen oder Unterrichtseinheiten zu einem der Themen erarbeiten und auf dem Treffen mit den Gästen aus den anderen Ländern in der eigenen Schule vorstellen. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte pro Schule reisen aus dem Ausland an. Außer dem Austausch über Unterrichtsmethoden und das Kennenlernen der pädagogischen Arbeit bei den Gastgebern, stehen auch Besuche bei Umweltzentren und gemeinsame Unternehmungen auf dem Programm.

Die LUKAS Schule wird schon im April 2015 Gastgeber sein. In den kommenden Wochen werden die Zehntklässler des Gymnasiums der LUKAS Schule eine Präsentation zu einem Thema aus dem Themenkomplex „Energie“ ausarbeiten.

Die Lehrkräfte freuen sich schon auf den Austausch mit den europäischen Partnern. „Ich finde es besonders interessant zu erfahren, wie unterschiedlich die einzelnen Umweltthemen in den Partnerschulen behandelt werden. Schließlich kommen die Partner aus ganz verschiedenen Regionen Europas und so hat das Thema „Wasser“ in Portugal bestimmt andere Schwerpunkt als in Finnland oder Norddeutschland“, sagt Gudula Balkenhol, die als Koordinatorin die Arbeit am Projekt initiiert hat.

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