Berlinfahrt der 12. Klasse der Gymnasialen Oberstufe

Kurz vor dem Abitur unternahm die 12. Klasse des LUKAS Gymnasiums ihre Berlinfahrt.

Gleich nach der Anreise am Montag hatten die Schülerinnen und Schüler um 15 Uhr ihren Termin im Bundestag. Schon um 13:30 besichtigten sie die Kuppel des Bundestages und wurden um 14:45 zu einem Vortrag auf die Besuchertribüne des Bundestages abholt. Etwa eine Stunde dauerte der sehr unterhaltsame und informative Vortrag.

Danach wurde die Gruppe vom Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig (MdB) in Empfang genommen. Er führte eine "Fraktionssitzung" im Fraktionssaal der CDU mit ihnen durch, wobei er zunächst über seinen Werdegang und seine Aufgaben referierte und anschließend die Fragen der Schülerinnen und Schüler nach dem Ausbau des Datennetzes (5G) und den erneuerbaren Energien beantwortete.

Am Dienstag besuchte die Klasse das "Haus der Wannseekonferenz". Hier beschlossen  Hitler und hochrangige Offiziere  am 20.01.1942 den Massenmord an jüdischen Menschen, die sogenannte „Endlösung“, und beauftragten den SS-Obergruppenführer und General der Polizei Reinhard Heydrich mit der Durchführung. Die Ausstellung beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sehr, da die Texte des Audio Guide einen authentischen Eindruck der Vernichtungs-"Maschinerie" vermittelten.

Am Nachmittag stand der Berliner Dom auf dem Programm. Jeder, der die 267 Stufen bis in die Kuppel erklomm, hatte eine tolle Aussicht. Abends gingen alle gemeinsam in der „Ständigen Vertretung" essen. Dieses Lokal ist direkt am Bahnhof Friedrichstraße im ehemaligen Ostberlin. Der Name des Lokals erinnert daran, dass die DDR und die BRD ja keine Botschaften im jeweils anderen Teil von Deutschland hatten, sondern eben nur sogenannte „ständige Vertretungen“.

Am Mittwoch ging es dann morgens, nach dem Auschecken aus dem Hostel, zur alten Nationalgalerie. Hier war eine Führung gebucht. Die Gruppe erhielt einen informativen Einblick in die Werke von Caspar David Friedrich (Romantik), des Realismus (Adolph von Menzel) und der Impressionisten (u.a. Manet und Renoir). Danach fuhren alle zum Brandenburger Tor, machten Gruppenfotos und hatten Zeit zur freien Verfügung. Um 18.38 Uhr ging es dann mit dem Zug wieder Richtung Bremen.

(Bericht und Fotos von Frau Breyer)