Besuch in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker

Ohren auf und Kribbeln im Bauch, Klänge wahrnehmen und selbst erzeugen – ein Besuch in der Musikwerkstatt der Bremer Philharmoniker will und kann die Liebe zur Musik wecken!

Im Oktober unternahmen die Kinder der beiden 5. Klassen gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Herrn Predescu eine Exkursion nach Bremen. Beim Workshop konnten sie viele Instrumente nicht nur von Nahem sehen oder anfassen, sondern sie durften sie selbst ausprobieren und spielen.

Der Workshop begann mit einem Besuch im lichtdurchfluteten Probenraum der Philharmoniker. Hier durften die Kinder exklusiv den Bremer Philharmonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Yoel Gamzou lauschen, die einen ersten Probendurchlauf spielten, vielleicht den Teil einer Sinfonie von Erich Korngold. Mucksmäuschenstill waren sie dabei, beeindruckt von der ungewohnten Musik und der ungeheuren Klangfülle so vieler Instrumente.

Wieder zurück in der Musikwerkstatt spielten die Kinder Streichinstrumente wir Violinen und Bratschen, durften sich dann aber auch an Celli und einen Kontrabass ausprobieren. Bei den Blasinstrumenten brachten sie Holzblasinstrumente wie Klarinette und Fagott zum Klingen und dann auch noch die Blechblasinstrumente, Posaunen, Horn und Tuba. Neben der Musikpädagogin war auch der Musiklehrer der Kinder engagiert, allen Kindern die erfolgversprechende Anleitung zu geben.

Für Außenstehende mögen sich die Klänge vielleicht wie Katzenmusik angehört haben – die Mädchen und Jungen waren jedenfalls mit Eifer dabei, gaben sich große Mühe und freuten sich über jeden neuen Ton, der ihnen gelang. Eine herausragende Aktion!

In der darauf folgenden Woche bot Herr Predescu zusätzlich einen abendlichen Besuch in der Bremer Glocke an, wo interessierte Kinder mit ihren Eltern  „Die Petrouchka-Akte“ sehen und hören konnten. Es war ein multimediales Konzerterlebnis für alle Sinne, initiiert vom „Rhapsody in School“-Projekt, unter Beteiligung von Bremer Schülern. Hier gab es Musik von Igor Stravinsky und Maurice Ravel. Vielen Dank, Herr Predescu, für Ihr Engagement“