Der Schulgarten

Was macht eigentlich der Schulgarten? Hier ein kleiner Rückblick auf die Arbeiten in den Jahren 2017 und 2018 und ein Ausblick auf eine spannende Kooperation mit der „GemüseAckerdemie“ ab April 2019.

Im Sommer 2018 wurde im Fach „Naturwissenschaftliches Praktikum“ der Klasse 8 RS (von Klassenlehrer Herrn Pentermann) viel im Schulgarten gearbeitet. Es wurden nicht nur die Beete bearbeitet, sondern die Schülerinnen und Schüler planten und gestalteten unter Anleitung von ihrer Lehrerin Frau Kühn den Schulgarten um. Die Idee eines Gewächshauses, einer kleinen Terrasse und eines Bauwagens war geboren. Voraussetzung dafür waren die Kostenübernahme für das Baumaterial, für Sämereien und Pflanzen durch die Schule. Aber auch Spenden von Eltern und Lehrkräften brachten die vielfältigen Arbeiten voran. So wurde Mutterboden gespendet und Feldsteine sowie einige Pflanzen zu Verfügung gestellt. 

Im Laufe des Jahres wurde das Gewächshaus angeschafft und eingeweiht. Leider werden immer wieder die Scheiben des Gewächshauses durch Vandalismus zerstört. Nun gibt es auch noch den Bauwagen. In Planung ist, den Bauwagen als ein kleines Forscherlabor mit ca. acht Arbeitsplätzen auszustatten. Hier sollen unter anderem mit Mikroskopen die Vielfalt im Boden, die Pflanzen und Wasserproben aus dem Teichbiotop untersucht werden.

Die Saison 2018 wurde mit einem kleinen Gartenfest abgeschlossen. Die Achtklässler stellten aus den selbstgeernteten Gartenkräutern einen schmackhaften Kräuterquark her und aßen ihren eigenen, gekochten Zuckermais dazu.

Ab Februar 2019 erfolgt eine Vergrößerung des Schulgartenbereichs um ca. 40 m², denn ab Februar wird die Schule mit der Organisation „Ackerdemia“ kooperieren. Diese führt inzwischen an über 200 Lernorten in ganz Deutschland Projekte mit über 7000 Kindern durch. Sie wollen, dass Kinder und Jugendliche sich Wissen über Gemüseanbau aneignen, Wertschätzung für Natur und Lebensmittel entwickeln, nachhaltiger handeln und sich gesünder ernähren. Ihnen liegt auch an der Erhaltung alter Gemüsesorten.

Ende April werden Pädagogen des Ackerdemia e.V. das Schulgartenprojekt der LUKAS Schule besuchen, samenfeste Sämereien mitbringen und mit den Schülern vorgezogene Pflanzen in die Beete pflanzen. „Samenfest“ bedeutet, dass die Klasse von den eigenen Pflanzen später wieder Samen gewinnen kann, aus denen im folgenden Jahr wieder neue Pflanzen wachsen, die die gleiche Qualität haben wie die Mutterpflanzen. Bei Samen mit industriellem Standard ist das nämlich nicht der Fall.

Graben, Jäten, Säen und Ernten im Schulgarten der LUKAS Schule gehen also weiter, auch wenn inzwischen die nächste 7 RS (Klassenlehrerin Frau Greilich) die Arbeiten übernommen hat. Frohes Schaffen und viel Freude im Schulgarten!