Fernweh und neue Perspektiven – Seminar zu Möglichkeiten der „Überbrückung“

Was kommt nach dem Abi? Im besten Fall ein Studium oder eine Ausbildung. Aber was kann ich machen, wenn ich mir in der weiten Welt erstmal den Wind um die Nase wehen lassen möchte oder einfach mehr Zeit für die Berufswahl brauche?

Im Rahmen der neu aufgestellten Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe des LUKAS Gymnasiums kommt zu einigen Seminaren die Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Syke in die Schule (siehe Berufsorientierung). Nun, Anfang November, führte sie mit den Jahrgängen E11 und Q12 ein Seminar zu den vielfältigen Möglichkeiten, ein Gap Year zu gestalten, durch.

Welche Gründe gibt es, zwischen Abitur und Studium Zeit zu überbrücken? Manche Jugendlichen möchten einfach mal die Welt kennen lernen und suchen nach einer kostengünstigen Möglichkeit dazu,  andere suchen nach neuen Perspektiven oder wollen sich für eine gute Sache engagieren.

Berufs- und Studienberaterin Frau Goerlitz regte die Schülerinnen und Schüler an, in der vorhandenen Zeit in den Informationsmaterialien zu stöbern und selbst zu recherchieren. Im Anschluss präsentierten sie ihre Ergebnisse. Einige Informationen stehen der Schulgemeinschaft auch noch bis über den Elternsprechtag hinaus auf Stellwänden zur Verfügung.

Den Jugendlichen war das Thema zwar bekannt, aber von der Vielfalt der Organisationen, die Angebote für das Gap Year machen, zeigten sie sich doch ein bisschen überrascht. Insgesamt war dies also eine lohnende Veranstaltung.

Das Seminar fand statt im Rahmen der Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe des  LUKAS Gymnasiums. Oft wissen Abiturientinnen und Abiturienten nicht, was sie studieren sollen oder welche Ausbildung sie beginnen möchten. Durch ein intensives Vorbereitungsprogramm in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) sollen die Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig ihre Berufs- und Studienwünsche entwickeln können. Die Oberstufenkoordinatorin Frau Weber gestaltet die Berufsorientierung in Absprache mit dem Jahrgang. Unter Umständen kann auf spezielle Interessen der Gruppe eingegangen werden.