LUKAS-Realschule Bassum und Raiffeisen-Warengenossenschaft schließen Kooperationsvereinbarung

Im Rahmen der Initiative KURS-Zukunft lernen Schülerinnen und Schüler Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft im Umfeld ihrer Schule kennen. Dabei fragen sie auch nach den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Unternehmen dieser Branche.

Bassum, 24. Oktober 2018

Heute unterzeichneten die LUKAS-Realschule Bassum und die Raiffeisen Warengenossenschaft Bassum-Harpstedt eine Vereinbarung für eine langfristige Zusammenarbeit. Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Bassum-Harpstedt ist mit ihrer Gründung im Jahre 1878 die älteste Warengenossenschaft in Niedersachsen. Als Markt- und Dienstleistungsunternehmen versteht sich die Raiffeisen Warengenossenschaft insbesondere als Partner der  Landwirtschaft und versorgt ihre Mitglieder mit Betriebsmitteln wie z. B. Futtermitteln, Düngemitteln und Saaten.

Mit den Worten „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, begrüßte Schulleiterin Gabriele
Wilk-Batram die Gäste von der Raiffeisen Warengenossenschaft, vom KURS-Zukunft –
Projektteam und aus der Politik. Dazu zählten Landrat Cord Bockhop und der Bassumer
Bürgermeister Christian Porsch. „Wir freuen uns darauf, dass wir mit der Raiffeisen als
Lernpartner interessante Fragen rund um Acker und Landwirtschaft realitätsnah aufwerfen und im Dialog mit den Experten behandeln können. Wir freuen uns aber auch, dass unsere
Jugendlichen die Arbeitswelt unseres neuen Lernpartners intensiv kennenlernen dürfen. Für
uns ist dieser Aspekt von besonderer Bedeutung, weil viele unserer Schülerinnen und Schüler einen landwirtschaftlichen Hintergrund mitbringen.“

Raiffeisen Geschäftsführer Wolfgang von Fintel machte deutlich, dass die Genossenschaft
Bassum-Harpstedt über die lange Zeit ihres Bestehens immer ein verlässlicher Partner der
Landwirtschaft gewesen sei. „Das geht nur, weil wir immer auf der Höhe der Zeit sind und mit
modernen Handels- und Dienstleistungskonzepten eine stark im Umbruch befindliche
Landwirtschaft beraten und unterstützen. Wir sind nah dran an unseren Kunden und durch
unsere Geschäftsstellen regional gut vernetzt. Gerne sind wir bereit, den Jugendlichen zu
zeigen, wie eine Genossenschaft funktioniert und natürlich freuen wir uns, wenn sich der eine oder die andere für unsere Berufe interessiert“.

Landrat Cord Bockhop begrüßte die engagierte Zusammenarbeit von Schulen und
Unternehmen aus dem Landkreis im Rahmen von KURS-Zukunft. „Eine lebendige Schule
öffnet ihre Türen und Fenster für die Themen der Wirtschaft und Arbeitswelt. Ich finde es
klasse, wenn die Jugendlichen sich ein direktes Bild von der Wirtschaft vor Ort machen
können und bin überzeugt, dass diese tollen Projekte Jugendliche motiviert und Schule noch
spannender macht. Wir freuen uns, dass mit der heutigen Unterzeichnung bereits die vierte
Schule in unserem Landkreis eine KURS-Zukunft – Lernpartnerschaft eingegangen ist“, so der Landrat.

Doris Schröder, Geschäftsführerin des Niedersächsischen Kompetenzzentrums
Ernährungswirtschaft (NieKE) freute sich über die engagierte Zusammenarbeit von Schulen
und Unternehmen im Rahmen von KURS-Zukunft. „Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist
eine der tragenden Säulen für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region. Gleichzeitig steht
der Agrar- und Ernährungsbereich stark im Fokus der Öffentlichkeit. Viele Betriebe finden
nicht in ausreichender Menge den Nachwuchs, den sie benötigen. Wir finden es wichtig, dass sich die Jugendlichen ein realistisches Bild von den Unternehmen und den
Arbeitsmöglichkeiten der Branche machen können.

KURS-Zukunft ist eine Initiative des Fachkräftebündnis Nordwest unter Federführung des
Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft (NieKE) an der Universität
Vechta. Im Rahmen von KURS-Zukunft werden im Zeitraum 2017/18 insgesamt 18
Lernpartnerschaften zwischen Schulen und benachbarten Unternehmen der Agrar- und
Ernährungswirtschaft in drei Landkreisen (Cloppenburg, Diepholz, Vechta) aufgebaut. Durch
den offenen „Zukunftsdialog“ über die Themen der Branche sollen mögliche Vorurteile bei den Jugendlichen abgebaut, realistische Einblicke gewährt und ein Imagewandel herbeigeführt werden. Eingeladen sind alle Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die weiterführenden und allgemeinbildenden Schulen der drei Landkreise.

Dr. Verena Beck, KURS-Zukunft  (NieKE)