Richtfest beim 2. Bauabschnitt des Gebäudes der LUKAS Realschule/Gymnasium

Mit „Jesus in the house“ eröffneten die Kinder und Jugendlichen der LUKAS Band die Feierlichkeiten zum Richtfest des 2. Bauabschnitts des Gebäudes der Realschule und des Gymnasiums. Dicht gedrängt standen die Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 bis 12 im Erdgeschoss des Rohbaus, der zwar sorgfältig mit Planen abgedichtet, aber trotzdem noch kalt war.

Am Freitag, den 13.12.2019, feierte die LUKAS Schule Richtfest für den 2. Bauabschnitt des Gebäudes an der Industriestraße. Neben den Schülerinnen und Schüler, waren auch die Eltern und alle Freunde und Förderer der Bildungseinrichtung sowie Architekten und Bauleute und Vertreter der Stadt eingeladen. Los ging es um 12.00 Uhr.

Den Höhepunkt der Grußworte bildete der Richtspruch des Bauunternehmers Markus Berndt von Berndt-Bau. Hier ein Auszug:

Der Herrgott soll das Haus beschützen,

vor Wasser, Not, Sturm und Blitzen

und was ihm sonst noch schaden kann.

So wünsche ich als Mauermann

dem Bauherrn Glück und Heil,

mit Lehrern, Schülern stets zuteil.

Gesundheit, Heiterkeit und Frieden,

sei ihm immerdar beschieden.

 

Hoch lebe jeder Baugeselle,

der tätig war an dieser Stelle,

mit Kelle, Blei und Winkelmaß.

Dem Meister, der den Bau geleitet

und alles dazu vorbereitet,

der uns beschäftigt und ernährt,

ihm sei ein Dank dafür beschert.

Als Vertreterin des Leitungsteams sprach Claudia von Klitzing. Nach einem Rückblick über die Anfangsjahre und die Entwicklung der Schule, ging sie auf die Besonderheiten des Schulgebäudes ein:

„Die pädagogischen Grundprinzipien, die sich im ersten Bauabschnitt spiegeln, werden auch in den neuen Räumlichkeiten verwirklicht. Die Räume sind großzügig geschnitten, das Prinzip der Lernfamilien wird nun auch auf die Oberstufe ausgeweitet. Glaselemente sorgen nicht nur für Transparenz, sondern auch für lichtdurchflutete Räume und Flure. Ein Lehrerstützpunkt bietet einige weitere Arbeitsplätze für die Kolleginnen und Kollegen an.“

In einem Kurzinterview äußerten sich der Schulsprecher und Mädchen aus der Band zu den Vorzügen des geplanten Oberstufenbereichs und des Musik- bzw. Kunstraums. Abschließend zitierte Frau von Kliltzing aus der Bibel: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“, Psalm 127,1 – und damit meinte sie sicherlich nicht nur die Steine des Neubaus.

 

Christian Porsch, Bürgermeister der Stadt Bassum, begrüßte die Schulgemeinschaft und sprach Glückwünsche der Stadt aus. Er freue sich über die Entwicklung der Schule, die zum reichhaltigen Schulangebot der Stadt beitrage. Auch sicherte er für die Zukunft Unterstützung der Stadt zu.

In Vertretung der Schulelternschaft sprach Frau Kölsch Dankesworte aus: „Die LUKAS Schule hat vor gut 15 Jahren mit einem Schüler angefangen und ist bis heute nur durch die Mithilfe all derer zu dieser Größe angewachsen, denen die Schule am Herzen lag und die das Konzept und die besondere Art von Schule voranbringen wollten. Diese Menschen waren Sponsoren, Lehrer, Schüler, aber vor allem auch die Eltern mit ihrem vielfältigen Einsatz von Geld, Materialien oder Arbeits- und Organisationskraft. Hier an dieser Stelle möchten wir uns bei allen fleißigen Eltern ganz herzlich bedanken.“ Die Elternvertretung überreichte einen Baustein als Spende.

Weiterhin richtete Herr Bilsing vom Dienstleistungszentrum der Schule Worte an die Anwesenden. Er schloss mit einem Dankgebet. Auch Gunda Martens vom Vorstand des Trägervereins äußerte sich dankbar über die bisherige Entwicklung der Schule und den besonderen Tag des Richtfestes im Anbau. Abschließend lud sie alle Anwesenden zu einem Imbiss in den Marktplatz des Klassentraktes ein. Vor allem etliche Schülerinnen und Schüler, die bisher diszipliniert und ruhig den Grußworten gelauscht hatten, ließen sich dies nicht zweimal sagen. Auch die anderen Gäste folgten der Einladung. Die Geladenen stärkten sich und  kamen miteinander ins Gespräch. Alle freuten sich gemeinsam über das Richtfest des Anbaus, einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des LUKAS Bildungsträgers.

Das Dienstleistungszentrum der Einrichtung teilt mit, dass vor Weihnachten noch das Dach des Gebäudeteils fertiggestellt werden solle, der Rohbau sei abgeschlossen und die Arbeiten an der Elektrik, Sanitärausstattung und der Lüftung hätten begonnen, ebenso das Aufbringen der Verblender an der Fassade.

Der Ende Mai dieses Jahres begonnene Bau soll am 03.08.2020 bezugsfertig sein. Friedhelm Bilsing vom Dienstleistungszentrum der LUKAS Bildungseinrichtung äußert sich sehr zufrieden über den zügigen Baufortschritt. „Nur durch die gute Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro 3K und den Handwerksfirmen, die fast ausnahmslos in der Region ansässig sind, ist es möglich den ambitionierten Terminplan einzuhalten.“

Im Obergeschoss des neuen Gebäudeteils wird es eigene Kursräume sowie einen großzügigen Aufenthaltsbereich für die gymnasiale Oberstufe des LUKAS Gymnasiums geben. Dort befindet sich ebenso der neue Kunst- und Werkraum für Realschule und Gymnasium. Im Endgeschoss entsteht der Musik- und Veranstaltungsraum mit einer modernen Beschallungsanlage. Außerdem befinden sich dort rings um einen Marktplatzbereich die Klassenzimmer der neuen 5. Klassen, die ab Ende August 2020 die LUKAS Realschule und das LUKAS Gymnasium besuchen werden. Die Aufnahmegespräche, die die beiden Schulleiterinnen Gabriele Wilk-Batram und Claudia von Klitzing für die Realschule und das Gymnasium mit den Eltern und Kindern für die Neuanmeldungen führen, sind momentan schon in vollem Gange. Interessenten können noch über das Sekretariat der Schule Kontakt aufnehmen. Das Leitungsteam der LUKAS Schule freut sich über das stetige Wachstum der Schule und ermuntert interessierte Lehrkräfte zu einer Initiativbewerbung. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiteten gerne in den modernen Räumen und im Kollegium herrsche ein gutes Miteinander.

Ein weiteres Zukunftsprojekt ist die gute Ausstattung der neuen Klassenzimmer sowie des Musik- und Kunstraums. Gunda Martens und Marion Kruse vom Vorstand des Trägervereins haben eine Sponsorenidee in Gang gebracht, die hierfür Spenden einwerben soll. Sie verkaufen erstmals auf dem Richtfest sogenannte „Bausteine“, die mit dem Namen des Unterstützers oder der Unterstützerin versehen in die Pflasterung des Schulhofes integriert werden sollen.