Die LUKAS Schule bei der First Lego League

Roboter, Spannung und Spaghetti

Am Samstag, den 8. Februar 2025, wurde es für einige Schüler und ihre betreuenden Lehrkräfte von der  LUKAS Schule aus Bassum ernst. Im Gymnasium Stolzenau stellten sie sich der Herausforderung der First Lego League – einem Wettbewerb, bei dem es nicht nur auf technisches Geschick, sondern auch auf Teamgeist und Nervenstärke ankommt.

Seit Schuljahresbeginn hatten die Schülerinnen und Schüler in der PROMINTOS-AG gemeinsam mit ihren Lehrkräften Volker Paul und Kathrin Kühn trainiert. Woche für Woche tüftelten sie an ihren Robotern, programmierten Abläufe und simulierten den Wettkampf – alles unter realistischen Bedingungen. Das Legomaterial wurde den Schulen vorab zur Verfügung gestellt, den speziellen Wettbewerbstisch stellte die Schule sogar selbst her.

In Stolzenau traten schließlich zwei Teams der LUKAS Schule an: Die Siebtklässler Jonas Bösche, Leopold Heinze und Bjarne Hammer (ihr vierter Teamkollege, Thilo Schultzen, musste krankheitsbedingt aussetzen) sowie die Schüler aus den neunten und zehnten Klassen  John Martens, Nathanael Bollmann und Ben Jacob Richter. Im gesamten Wettbewerb gab es 13 Teams.

Am Wettbewerbstag war höchste Konzentration gefragt. Jedes Team hatte zweieinhalb Minuten pro Durchlauf, um verschiedene Aufgaben mit seinen Robotern zu lösen. Zum Beispiel galt es, eine Krake aus einem Schiffswrack zu befreien, eine Aufgabe, die ebenso wie alle anderen eine präzise Programmierung und eine geschickte Steuerung erfordert.

Nach einer halbstündigen Vorbereitungszeit hatte jedes Team drei Wertungsläufe, wobei der beste Versuch zählte. Die Neuntklässler und die Zehntklässler zeigten starke Leistungen und schafften es bis ins Finale. Doch dann wurde es noch einmal richtig spannend: Kurz vor dem entscheidenden Lauf waren plötzlich die Akkus leer! Bei beiden Finalteams musste in letzter Sekunde nachgeladen werden – aber es gelang noch rechtzeitig, alles wieder in Betrieb zu setzen.

Die Siebtklässler erreichten zwar das Viertelfinale nicht, aber sie bekamen eine zweite Chance in der Comeback-Challenge. Hier ging es um Teamwork statt Technik – unter anderem mussten sie einen Leuchtturm aus Spaghetti bauen. Hier bewiesen sie ihr Können und  gingen als Sieger aus dieser Challenge hervor. Als Belohnung erhielten sie 50 % der Startgebühr für das nächste Jahr – die perfekte Motivation für ein erneutes Antreten.

Mit einem Finaleinzug, einem Challenge-Sieg und vielen wertvollen Erfahrungen kehrten die beiden Teams der LUKAS Schule nach einem langen Tag nach Hause zurück. Der Wettbewerb war nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Probe für Teamgeist, Kreativität und Nervenstärke.

(Text: A.Göbel, Bilder: Kathrin Kühn)

 

Vor dem Start

Höchste Konzentration bei den Siebtklässlern….

…ebenso wie bei Neunt- und Zehntklässlern.

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