LUKAS - ein gutes Lernumfeld mit Wohlfühlfaktor

Der Weg zweier Schülerinnen von der Realschule bis zum Abitur

Neben dem intensiven Lernen für den Abschluss stellt sich für viele Jugendliche im Moment die Frage: Wie soll es weitergehen nach Klasse 10? Zwei Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe am LUKAS Gymnasium in Bassum berichten über ihre Erfahrungen.

Emma kam vom Realschulzweig der KGS Brinkum an die LUKAS Schule und besucht aktuell den 13. Jahrgang.   Fatima besuchte den Gymnasialzweig der OBS Bassum, bevor sie nach der 10. Klasse auf die LUKAS Schule gewechselt ist. Sie ist im Jahrgang 12. Beide erinnern sich noch gut an ihre damalige Situation und sind sich einig: „Ich wollte unbedingt Abitur machen.“ Gefragt nach ihren Ratschlägen für heutige Zehntklässler, meint Emma, sie rate dazu, sich über verschiedene Schulen zu informieren und die angebotenen Informationsveranstaltungen zu besuchen. Man könne sich auch auf den Webseiten von Schulen informieren. Sie selbst habe lange überlegt und alle Optionen gut abgewogen. Letztlich sei sie aber doch nach ihrem Gefühl gegangen. Sie habe sich für die relativ kleine Oberstufe am LUKAS Gymnasium entschieden, wo der Jahrgang oft nicht viel mehr als Klassengröße habe. Erwartet habe sie, dass dadurch gute Kontakte zu den Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern gewährleistet seien. Das sei für sie auch voll eingetroffen.

Fatima rät dazu, im Vorfeld an der Schule zu hospitieren, dann bekomme man viel von der Lernatmosphäre mit – wie das Gebäude so sei oder der Umgang zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften. Auch das Einzelgespräch mit der Schulleiterin fand sie sehr hilfreich. Hier könne man ohne Scheu alle eventuellen Defizite ansprechen und mögliche Unterstützungsangebote seien gleich zur Sprache gekommen. Auch wenn man natürlich selbst lernen oder gar Inhalte nachholen müsse, so fand sie es doch sehr wichtig, dass sie am LUKAS Gymnasium alle Lehrer ohne Scheu ansprechen konnte, um Fragen zu stellen. Keiner habe gestresst gewirkt oder keine Zeit gehabt.

Ihre Hoffnungen und Erwartungen auf ein gutes Miteinander hätten sich erfüllt, meinen Emma und Fatima. Sie fanden schnell Kontakt zu den neuen Mitschülerinnen und Mitschülern. Emma berichtet, sie sei schnell in Freundesgruppen aufgenommen worden. Auch Fatima hat sich gleich mit anderen angefreundet. Dass ihre meisten Mitschüler nicht in Bassum wohnen, stelle für sie kein Problem dar. Da könne man ja Nachrichten schreiben oder telefonieren, auch wenn es um Lerninhalte gehe. Überhaupt ist für beide der gute Kontakt zu den Mitschülerinnen und Mitschülern sehr wichtig, schließlich sei man ja durchaus bis zur zehnten Stunde in der Schule. Gut gefalle ihnen deswegen auch der großzügige Oberstufenbereich in der LUKAS Schule. Im Aufenthaltsraum fände man immer jemanden zum Reden, aber es gebe auch genügend Differenzierungsbereiche, so dass man für eine Gruppenarbeit oder das stille Lernen auch Ruhe fände. Emma erlebte, dass Probleme wie persönliche Konflikte nicht ignoriert oder ausgesessen wurden, sondern dass man sich zusammensetzte und eine Lösung erarbeitete.

Gefragt nach einem positiven Lernerlebnis in ihrer Zeit in der gymnasialen Oberstufe der LUKAS Schule, erzählt Emma, dass das Projekt „Digitale Lernallianzen“ für sie etwas vollständig Neues gewesen sei.  Hierbei handelt es sich um ein berufsorientierendes Projekt mit Workshops und Aufenthalt in einem Betrieb an sechs bis sieben Terminen innerhalb von einem halben Jahr. Dabei bearbeiten die Schülerinnen und Schüler eine Projektaufgabe für die Firma. Überhaupt hätten vor allem kreative Aufgaben wie einen Podcast zu erstellen, etwas aufzuführen oder etwas zu präsentieren sie zu einer viel selbstbewussteren Person gemacht, berichtet Emma. Gut finde sie auch die modernen Fachräume, sie habe sich für den naturwissenschaftlichen Zweig entschieden und erinnere sich gerne an eine Chemiestunde, in der sie künstliche Aromen hergestellt hätten. Es habe sie beeindruckt, dass wir so etwas mit unserer Nahrung aufnähmen.

Fatima hat den gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt gewählt und freut sich über alles, was sie in ihrem Geschichtsunterricht Neues erfährt. Wichtig sei ihr, dass die Lehrer zugänglich seien, Fragen beantworteten und eher lustig seien. 

Woran sie sich in fünf Jahren vielleicht erinnern würden, wenn sie auf ihre Zeit in der Oberstufe zurückblicken würden?  Bestimmt an neue Freundschaften und eine gute Zeit miteinander, sagt Fatima. Emma vermutet, dass sie sich wahrscheinlich an ihre ganz besonders gelungene Klassenfahrt nach Wien erinnern würde.

Der Info-Abend für die gymnasiale Oberstufe des Lukas Gymnasiums findet am Donnerstag, den 04. Dezember 2025, um 20 Uhr in Bassum in der Industriestraße 4a statt. 

Wir danken beiden Schülerinnen für ihre Gesprächsbereitschaft. 

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