Fast ein Jahr lang probte die Klasse 7Gy unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Frau Schmols für ihren großen Auftritt – und diese Woche war es endlich so weit: Das Musical „Der verlorene Sohn“ wurde mit großem Erfolg aufgeführt! Zwei Vorstellungen für die Unterstufe in der Schule und zwei weitere Aufführungen am späten Nachmittag für Eltern und Geschwister machten dieses Projekt zu einem echten Highlight des Schuljahres.
Mit viel Hingabe und Engagement übte die Klasse nicht nur alle Chorlieder und Soloparts ein, sondern brachte auch die Theaterszenen zum Leben. Drei aufwendig gestaltete Kulissen sowie detailreiche Requisiten verliehen der Inszenierung eine beeindruckende Bühnenatmosphäre.
Die altbekannte biblische Geschichte wurde in diesem Adonia-Musical neu interpretiert – mit einem besonderen Fokus auf die Figur des Vaters. In der Hauptrolle des jüngeren Sohnes glänzte Nils Günther, während Samuel Richter als liebevoller Vater das Publikum berührte. Der Sohn sucht nach Freiheit und Selbstverwirklichung, doch sein Weg führt ihn zunächst in eine Pokerrunde, wo er einen Großteil seines Geldes verspielt. Als er schließlich mittellos und hungrig als Schweinehirt arbeitet, erkennt er, dass seine Sehnsucht nach Freiheit ihn nur in die Irre geführt hat. Am Tiefpunkt seines Lebens fasst er den Entschluss, nach Hause zurückzukehren – und erlebt eine große Überraschung: Sein Vater empfängt ihn voller Liebe, ohne Vorwürfe, und nimmt ihn wieder in die Familie auf. Besonders bewegend war an dieser Stelle das Lied „Was bist du für ein Vater“, das das liebevolle Wesen Gottes hervorhebt. Am Ende des Musicals wurde das Publikum mit einer musikalischen Botschaft eingeladen, sein Zuhause bei Gott zu finden – eine kraftvolle und nachdenklich stimmende Schlussnote.
Das junge Publikum zeigte sich begeistert, vor allem von der Pokerszene und der Darstellung des Sohnes als verzweifelter und hungriger Schweinehirt. Aber auch die zentrale Aussage des Musicals berührte viele: Jeder ist bei Gott willkommen – bedingungslos.
Ein besonderes Lob gilt den mutigen Schülerinnen und Schülern Jonas Bösche, Monja Meyer, Katherina Owtscharenko und Laura Rebella Portela, die sich einen Solopart zutrauten und ihre Stimmen mit viel Ausdruck und Gefühl erklingen ließen. „Der verlorene Sohn“ – ein Musical mit Tiefgang, beeindruckender Darbietung und einer Botschaft, die lange nachhallt.
Vielen Dank an Frau Schmols und die 7Gy für die tolle Aufführung!









